Rueff von Reischach stiftet gemäß der Intention seiner verstorbenen Vettern, Eberhard von Reischach und Konrad von Reischach, die die im folgenden näher beschriebenen Güter für eine ewige Messe stiften wollten und deren Stiftung und Güter ihm zugewachsen sind, diese Güter, die im einzelnen aufgeführt sind, an die ewige Messe in der Kapelle zu Emerkingen, die eine Filiale der Pfarrkirche zu Wachingen ist, unbeschadet der Rechte an der Pfarrkirche, mit Zustimmung des Patronatsherrn Albrecht, Propst, und Konvent des Prämonstratenserstifts Marchtal in der Konstanzer Diözese. Außerdem stiftet er eine wöchentlich einmal abzuhaltende ewige Messe in die oben genannte Kapelle auf den Altar, der geweiht ist dem heiligen Apostel Jakob und dem heiligen Kreuz, mit Einwilligung seiner Verwandten ("öhem") Bentz und Bernhard (Eberhard ?, vgl. Zustimmungserklärung) von Stain, Dorfherren von Emerkingen. Vorgesehen als Altarist war Ludwig Buppelin von Stain, ein Conventuale des Klosters Marchtal, der jetzt verstorben ist. Die Güter liegen in Einhart. Bestimmt wird außerdem, daß der Priester, dem die Messe geliehen wurde, an Festtagen in der Pfarrkirche zu Wachingen die Messe lesen soll, Vorher oder nachher kann er auch in der Kapelle zu Emerkingen die Messe lesen.
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Rueff von Reischach stiftet gemäß der Intention seiner verstorbenen Vettern, Eberhard von Reischach und Konrad von Reischach, die die im folgenden näher beschriebenen Güter für eine ewige Messe stiften wollten und deren Stiftung und Güter ihm zugewachsen sind, diese Güter, die im einzelnen aufgeführt sind, an die ewige Messe in der Kapelle zu Emerkingen, die eine Filiale der Pfarrkirche zu Wachingen ist, unbeschadet der Rechte an der Pfarrkirche, mit Zustimmung des Patronatsherrn Albrecht, Propst, und Konvent des Prämonstratenserstifts Marchtal in der Konstanzer Diözese. Außerdem stiftet er eine wöchentlich einmal abzuhaltende ewige Messe in die oben genannte Kapelle auf den Altar, der geweiht ist dem heiligen Apostel Jakob und dem heiligen Kreuz, mit Einwilligung seiner Verwandten ("öhem") Bentz und Bernhard (Eberhard ?, vgl. Zustimmungserklärung) von Stain, Dorfherren von Emerkingen. Vorgesehen als Altarist war Ludwig Buppelin von Stain, ein Conventuale des Klosters Marchtal, der jetzt verstorben ist. Die Güter liegen in Einhart. Bestimmt wird außerdem, daß der Priester, dem die Messe geliehen wurde, an Festtagen in der Pfarrkirche zu Wachingen die Messe lesen soll, Vorher oder nachher kann er auch in der Kapelle zu Emerkingen die Messe lesen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 U 49
Oberamt Ehingen Nr. 7
B 59 Bü 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf
Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf >> Urkunden
1428 März 12 ("St. Gregorii")
Urkunden
Siegler: A. bittet den Bischof von Konstanz um Bestätigung.- Zustimmung und Sg. von Albrecht, Propst, und Konvent von Marchtal, und der Brüder Benz und Eberhard (Bernhard?, vgl. Text) von Stain, die auch siegeln.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften: Ruff von Reischach, Benz und Eberhard vom Stain, Albrecht, Propst von Marchtal, Unterschriften des Regis
Besonderheiten: Pap.heft, 9 S.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften: Ruff von Reischach, Benz und Eberhard vom Stain, Albrecht, Propst von Marchtal, Unterschriften des Regis
Besonderheiten: Pap.heft, 9 S.
Vgl. SchönbAO U 60
Eisenreich, Franz Anthoni, Obervogt
Jakob, Apostel, Hl.
Marchtal, Albrecht, Propst von
Reischach, Konrad von; Vogt zu Stuttgart
Reischach, Rueff (Ruf) von
Stain zu Emerkingen, Bernhard (Eberhard?), von
Stain, Benz von
Stain, Ludwig Buppelin von
Welz, Jakob Niklas; Registrator
Einhart : Ostrach SIG
Emerkingen UL
Emerkingen UL; Kapelle
Konstanz KN; Diözese
Marchtal = Obermarchtal UL
Oberwachingen : Uttenweiler BC
Unterwachingen UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ