Der neue Minister des Landes Baden-Württemberg für Bundesangelegenheiten, Eduard Adorno, CDU
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D721026/106
6026867
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1972 >> Juli
08.07.1972
(O-Ton) Eduard Adorno, CDU, neuer Minister für Bundesangelegenheiten, stellvertretender Landesvorsitzender seiner Partei: Das Haus Baden-Württemberg in Bonn: Landesvertretung / Sein verdienter Vorgänger, Dr. Adalbert Seifriz / Nahtstelle zwischen Bundes- und Landespolitik: Die Länder wirken über den Bundesrat an der Bundespolitik mit / Der Bevollmächtigte muss sowohl den Zusammenhang sehen wie auch die Interessen seines Landes in Bonn vertreten / Er kommt aus der Bundespolitik, widmete sich aber schon in Bonn der Zusammenarbeit zwischen Bundestagsfraktion und CDU/CSU-Landtags- und Bürgerschaftsfraktionen: Nützliche Erfahrungen für jetzige Tätigkeit / Er wäre gerne parlamentarischer Staatssekretär (beim BM der Verteidigung) geblieben, aber Wechselspiel in parlamentarischer Demokratie hat CDU 1969 in die Opposition geführt / Aufteilung seiner Zeit zwischen Stuttgart und Bonn, für seinen Hof in Tettnang hat er guten Verwalter / (4'28)
Musik (2'25)
Musik (2'25)
0:07:00; 0'07
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Kaspar, Siegfried
Baden-Württemberg; Minister für Bundesangelegenheiten
Bonn BN; Landesvertretung Baden-Württemberg
Bund-Länder-Verhältnis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ