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RW 0037 Der Höhere SS-und Polizeiführer West/ Polizei- und Sicherheitsdienststellen 1939-1945
Der Höhere SS-und Polizeiführer West/ Polizei- und Sicherheitsdienststellen 1939-1945 >> 1. Polizei- und Sicherheitsdienststellen 1939-1945 (RW 0037) >> 1.1. Der Höhere SS- und Polizeiführer West (in Düsseldorf)
1939 - 1945
Enthaeltvermerke: enthält u.a.: Ausländer: Kontrolle, Paßsachen, Reisesperren, Erfahrungsbericht des Duisburger Polizeipräsidenten über die Einbürgerung von Niederländern; Heranziehung von Volksdeutschen Staatenlosen zum Wehrdienst; Volkskartei: Musterkarteiblätter, Weiterführung, Verbot zusätzlicher Bevölkerungskarteien, Benutzung für die Aktion zur Erfassung der männlichen Bevölkerung (1943); Spenden ("Spende" Lille), Geschenke; Sammlungen (u.a. "Spinnstoffsammlung im Rahmen des Volksopfers"); Bestimmungen über die Meldung von Flugzeugabschüssen; Behandlung der ins Reichsgebiet strömenden Flüchtlinge; Flugzeugunfälle; Luftgaukommando VI Absperrung bei abgestürzten Flugzeugen (Explosionsgefahr); Ermittlungen wegen der Bedrohung von Feuerschutzpolizisten bei einem Einsatz in Solingen (November 1944); Räumung der Idiotenanstalten im Räumungsgebiet (1939); Besoldung der Zollbeamten; Befehle des Standortkommandeurs der Garnison Münster betr. Sonntagsgottesdienst der Soldaten; Bestimmungen über das Läuten der Kirchenglocken; Korrespondenz mit NSDAP-Gauleitungen und NSDAP-Kreisleitungen Bericht des HSS-Pf West an den Reichsverteidigungskommissar vom 11.6.1943 über die Zerstörung der Möhnetalsperre und die Folgeschäden (16./ 17.5.1943); Betriebsführer-Merkblatt für den Einsatz wiedereindeutschungsfähiger Personen; Anforderung von Arbeitskräften für den Bau der Straße Münstereifel-Stadtkyll (Februar 1945); "SS-Geschichte in stichwortartiger Darstellung"; Auszüge aus Berichten der NSDAP-Kreisleiter (Kreisleitung Köln, Kreisleitung Erkelenz, Kreisleitung Düren, Kreisleitung Siegkreis, Kreisleitung Geilenkirchen) über die Versorgung der Bevölkerung, Wirtschaft, Luftangriffe, Volkssturm, Kriegsverlauf darin: Meldeblatt der Kriminalpolizeileitstelle Köln, Nr. 1, 10.1.1944; Auszug aus einer im Frühjahr 1942 erschienenen Broschüre "Besatzungsrecht" (Niederlande, v.a. über Judenverfolgung); Merkblatt über die Lage der Deutschen in den Internierungslagern in England (in Australien und in Kanada) (1940)
Höherer SS- und Polizeiführer West im Wehrkreis VI
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.