Dokumente über die Rittergüter Keuschberg und Ostrau
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H 119, Nr. 1 (Benutzungsort: Wernigerode)
Act. Repert. Cap. V, Nr. 13, Vol. I
H 119 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Keuschberg-Ostrau
Gutsarchiv Keuschberg-Ostrau >> 01. Patrimonialherrschaft >> 01.01. Besitzstand der Herrschaft
1497, 1694, 1749 - 1798
Enthält: Bestätigung über den Verkauf der Rittergüter Keuschberg und Ostrau durch Valentin Ernst Löscher (Löser) an Johann Gottfried Schneutzer (Schneitzer), Kaufvertrag und Quittung über die Zahlung des Kaufgeldes. - Kaufvertrag zwischen Johann Christoph Schneutzer und Johann Jacob Freiherrn von Hohenthal (fehlt). - Lehnschein für Johann Jacob von Hohenthal. - 41 Quartzettel über bewilligte Donativgelder. - Bestätigung der Rückzahlung der, von Maria Sophie Schulze aus Halle, geliehenen 3.000 RTh. mit Kassationsbestätigung. - Schuldbrief. - Brief der Marie Sophie Schulze an Kurfürst Friedrich August von Sachsen. - Bestätigung Herzog Georgs von Sachsen zum Tausch der Güter Ostrau und Lennewitz gegen die Güter Karsdorf und Bündorf (Bünßdorf). - Chronologische Beschreibung der Besitzer von Ostrau und Keuschberg. - Gedruckte Ankündigungsschreiben zur Abhaltung von Stiftstagen in Merseburg. - Bestätigung der Mitbelehnung von Peter, Peter Friedrich, Christian Gottlieb, Theodor August und Friedrich Wilhelm, alle Freiherrn von Hohenthal, über das Rittergut Ostrau und den Sattelhof Keuschberg. - Bestätigung der erfolgten Erbhuldigung und Lehnspflichtannahme von Mitbelehnten, diverse Abrechnungen. - Flur- und Lagebuch von Keuschberg, Balditz, Ostrau, Lennewitz und Dürrenberg. - Beschreibung über Erbzinsen, Lehngelder und andere Gerechtigkeiten des Guts Keuschberg. - Abschrift eines Reskripts von Herzog Christian von Sachsen an die Stiftsregierung mit der Erlaubnis der Zerschlagung des Ritterguts Ostrau.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:30 MESZ