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Eppelsheim: Rudolf (Rudolfolf) von Eppelsheim (Epylnsheim) und Hebele, Hausfrau dieses Rudolffs (Steinmetz(en)) bekunden, dass sie von Johann von ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 4 Orte, Buchstabe E >> 4.9 Eppelsheim
1367 Februar 12
Flörsheim, Deutschhaus
Ausfertigung, Pergament, ein angehängtes Siegel (beschädigt), ein weiteres Siegel fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der gebin ist nach Cristi gebuerte 1367 am nehsten duonrstage vor sant Valentins tage dez heiligen mertelers
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eppelsheim: Rudolf (Rudolfolf) von Eppelsheim (Epylnsheim) und Hebele, Hausfrau dieses Rudolffs (Steinmetz(en)) bekunden, dass sie von Johann von Hein (Heyn), Komtur, und den Herren des Deutschen Hauses bei Marburg Pitanz, Hof, Haus, Scheuer und Garten in Eppelsheim mit allem Zubehör in Erbbestand nehmen (= Reversbrief). Die jährliche Gülte (Pacht) von 34 Malter Korn, Wormser Maß, soll zwischen Maria Himmelfahrt und St. Michaelis in das Ordenshaus Ober-Flörsheim Reversales geliefert werden und 60 Pfund Wormser Währung werden als Unterpfand gesetzt. Rudolf, Hebele und ihre Erben wollen alle die Güter betreffenden Dienste, Bede, Geld, Harnische, Pferde, Wein- und Holzfahrten,Schatzung der Gemeinde und des Landes ausrichten und leisten. Die Güter sollen ungeteilt bei einem Erben bleiben, unter Strafe des Rückfalls an den Verleiher. Bei Verkaufsabsicht sollen die Güter zuerst dem Verleiher angeboten werden, dann erst anderen zu Landsiedelrecht.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: betreffen den hopf zu eppelßheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: Andreas von Heppenheim (Andresen von Heppinheim), Schultheiß, Schöffe und Ratsherr in Alzey und Werner Sunnenpennig (Wenhern Suonnenpennygen), Schöffe und Ratsherr daselbst
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 3, S. 66-68
maschinenschriftliches Vollregest mit Aufzählung aller Güter und Anlieger liegt bei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.