Eine Anzahl Äcker, Wiesen, Gärten und Güter vor und um Wetter [Wetter (Hessen), Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf]. Das Lehen hatten zuvor Adolf Wilh...
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Urk. 14, 5909
A I u, Günste sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Günste, Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe G >> Gr-Gu >> Günste
1803 Februar 04
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eine Anzahl Äcker, Wiesen, Gärten und Güter vor und um Wetter [Wetter (Hessen), Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf]. Das Lehen hatten zuvor Adolf Wilhelm Schenck zu Belnhausen und sein Sohn Reinhard, dann seit 1610 der Rentmeister Philipp Rodingius, danach seit 1629 der hessen-darmstädtische Rat und Kanzleisekretär Johannes Malcomesius und dessen männliche Nachkommen, zuletzt Karl Tillmann Malcomesius, Sohn des verstorbenen Ludwig Daniel Malcomesius, innegehabt. Der Letztgenannte hat das Lehen an den 1803 Belehnten verkauft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dr. P. W. Diede
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dr. P. W. Diede
Belehnte/r: Karl Reinhard Günste, Stiftsvogt zu Wetter
Der inserierte Lehnsbrief datiert von 1802 Dezember 06.
Der inserierte Lehnsbrief datiert von 1802 Dezember 06.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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