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Streitsache zwischen dem Richter zu Osten und den adeligen
Gutsherren wegen der Gerichtsbarkeit im Kirchspiel Osten
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Enthält: - Gesuch des Richters Heinrich Vaget in Osten an die Regierung vom 18. November 1669 (mit Anlagen: Auszüge aus Ostener Landgerichtsregistern von 1660 bis 1662) - Verfügung der Regierung an den Richter vom 10. Dezember 1669 auch: Abschriften von Akten zur Gerichtsbarkeit in Osten, die am 6. Dezember 1694 aus dem Archiv ausgehändigt wurden (evtl. für einen Tribunalsprozess (siehe Rep. 28 Nr. 1045 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195857)/1046 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195804))): - Memorial des Richters Johan Heinrich Schultze vom 20. Mai 1665, mit zahlreichen Anlagen, u.a.: Auszug einiger Stiftsnachrichten von 1500, Auszüge aus Bruchregistern
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1500
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1694
Vaget, Heinrich, Richter, Osten Schultze, Johan Heinrich, Osten
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.