Verteilung der Zinsen aus der an die Lokalarmenpflege überwiesenen Pfarrer Großmann'schen Hilfskasse
Vollständigen Titel anzeigen
5303
125/41
A
A >> F Landespolizei >> II. Nahrung und Kredit, Wohlfahrtswesen >> 125 Lokalarmenpflege, Verwaltung des Armenfonds, Spenden
1877 - 1932
enthaelt: Im Jahr 1862 gründete der Hofer Pfarrer Großmann einen Sparverein, der unverzinsliche Spareinlagen annahm. Wegen Erkrankung des Pfarrers wurde der Sparverein 1876 aufgelöst. Aus den angesammelten Erträgen in Höhe von 966,82 Mark wurde unter den Namen Großmann'sche Hilfskasse oder Großmann'sche Stiftung eine unselbstständige Stiftung des Lokalarmenfonds gebildet. Aus den Zinsen ihres Vermögens wurden einmal jährlich vor Weihnachten kleine Beträge an Hofer Arme gezahlt. Nachdem in der Inflation 1923 der größte Teil des Vermögens verloren worden war, wurde die Stiftung 1931 mit anderen Stiftungen zur Stiftung für allgemeine Wohlfahrtszwecke vereinigt.
Archivale
Großmann, Pfarrer
Großmann'sche Hilfskasse
Großmann'sche Stiftung
Stiftung, Großmann'sche
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 13:31 MESZ