Landhofmeister, Kanzler und Räte Hz. Christophs vermitteln in einem Streit zwischen Bm. und Rat der Stadt Esslingen im Namen des Katharinenspitals eines-, den württembergischen Rentkammerräten anderen- sowie Schultheiß, Gericht und Gemeinde zu Plieningen drittenteils wegen der hohen und niederen Obrigkeit, der Steuer, Fron, Rais und anderen Lasten auf dem Gut Hohenheim. Der Herrschaft Württemberg soll die hohe Obrigkeit über Burg und Hof Hohenheim, auch schwere Strafen und Frevel über die Hofbewohner zustehen, während das Recht der Bestrafung mit dem Stock und in bürgerlichen Sachen denen von Esslingen überlassen wird; ferner ist das Gut dem Zwing und Bann, Gericht und Untergang derer von Plieningen unterworfen. An Steuer, Schatzung, Rais, Frondienst u.a. sind nach Plieningen jährlich 6 lb h LW zu reichen, für den Ausstand der letzten Jahre sind noch 50 lb zu erlegen. Den Hofinhabern wird zugestanden, jederzeit 12 Schafe zur Sielminger Herde zu treiben.
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Landhofmeister, Kanzler und Räte Hz. Christophs vermitteln in einem Streit zwischen Bm. und Rat der Stadt Esslingen im Namen des Katharinenspitals eines-, den württembergischen Rentkammerräten anderen- sowie Schultheiß, Gericht und Gemeinde zu Plieningen drittenteils wegen der hohen und niederen Obrigkeit, der Steuer, Fron, Rais und anderen Lasten auf dem Gut Hohenheim. Der Herrschaft Württemberg soll die hohe Obrigkeit über Burg und Hof Hohenheim, auch schwere Strafen und Frevel über die Hofbewohner zustehen, während das Recht der Bestrafung mit dem Stock und in bürgerlichen Sachen denen von Esslingen überlassen wird; ferner ist das Gut dem Zwing und Bann, Gericht und Untergang derer von Plieningen unterworfen. An Steuer, Schatzung, Rais, Frondienst u.a. sind nach Plieningen jährlich 6 lb h LW zu reichen, für den Ausstand der letzten Jahre sind noch 50 lb zu erlegen. Den Hofinhabern wird zugestanden, jederzeit 12 Schafe zur Sielminger Herde zu treiben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 U 393
XXXIII
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 I Stuttgart W, Urkunden
Stuttgart W, Urkunden >> 1 Urkunden >> 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414)
1567 Januar 27
Archiv Stuttgart W. Lade E. 32. Büschel F. 41
Urkunden
Esslingen am Neckar ES
Esslingen am Neckar ES; St. Katharinen-Hospital (Spital)
Hohenheim : Stuttgart S
Plieningen : Stuttgart S
Sielmingen : Filderstadt ES
Obrigkeit; hohe und niedere
Schiedsspruch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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- 1 Urkunden (Gliederung)
- 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414) (Gliederung)