Der Bürger Hinrich Vogt (Vaget) zu Bremen und sein Bruder Martin zu Altenesch urkunden über eine Teilung ihres väterlichen Erbgutes zu Bettingbühren, Hörspe, Sannau und Süderbrok: Hinrich Vogt behält das Land zu Bettingbüren, das jetzt Albert Trüper bebaut, dazu Stücke in Hörspe, die jetzt Marten Schellinge, Marten Nutzhorn und Luder Roell bebauen. Martin behält Land in Hörspe, Sannouw und Süderbrok, das er bisher selbst bewirtschaftet hat. - Die Brüder siegeln; jeder der beiden erhält eine Ausfertigung des Vertrages. Zeugen: Syvert Otken, Bürger zu Bremen, Carsten Meyer thom Warthorne, Gerd Wolders und Gert Vaget, Sohn des vorgenannten Hinrich Vaget 1582 September 13 (am derteinden dage des mandtes Septembris), Bremen
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Der Bürger Hinrich Vogt (Vaget) zu Bremen und sein Bruder Martin zu Altenesch urkunden über eine Teilung ihres väterlichen Erbgutes zu Bettingbühren, Hörspe, Sannau und Süderbrok: Hinrich Vogt behält das Land zu Bettingbüren, das jetzt Albert Trüper bebaut, dazu Stücke in Hörspe, die jetzt Marten Schellinge, Marten Nutzhorn und Luder Roell bebauen. Martin behält Land in Hörspe, Sannouw und Süderbrok, das er bisher selbst bewirtschaftet hat. - Die Brüder siegeln; jeder der beiden erhält eine Ausfertigung des Vertrages. Zeugen: Syvert Otken, Bürger zu Bremen, Carsten Meyer thom Warthorne, Gerd Wolders und Gert Vaget, Sohn des vorgenannten Hinrich Vaget 1582 September 13 (am derteinden dage des mandtes Septembris), Bremen
NLA OL, Best. 24, -6 Urk. Nr. 55
Best. 24-6 Orte, Bettingbühren
NLA OL, Best. 24 Friesische Landesgemeinden
Friesische Landesgemeinden >> 5 Urkunden >> 5.3 Land Stedingen
- 13.09.1582
Enthält: Ausfertigung; mnd.; Pergament, 17 x 46 cm; Plica: 1 cm. - Rückvermerke: Vertrag zwischen den gebrüdern Hinrich und Marten Voigt de dato 1582 und hat Graff Anthin dauon gekaufft 4 viertheil ao. 1591 den 23. April; ao. 1582 No. 517. - Siegel: nein (2 ab; an Pergamentpresseln anhängend). - Beilagen: ja.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ