1.) Das Dorf Wollstein [Gehöftgruppe auf der Gemarkung Wollstein, Stadt Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.] im Amt Reichenbach, das 1538 im Rahmen eine...
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Urk. 14, 7077
A I u, von Hundelshausen sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Hundelshausen, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Hu >> Hundelshausen, von >> 1700-1759
1742 April 05
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Das Dorf Wollstein [Gehöftgruppe auf der Gemarkung Wollstein, Stadt Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.] im Amt Reichenbach, das 1538 im Rahmen eines Tausches der von Plesse mit dem Landgrafen von Hessen an Hessen gekommen ist; dem Landgrafen von Hessen ist die Jagd vorbehalten; 2.) das Geisenrod [Wüstung auf der Gemarkung Hasselbach, Stadt Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.]; 3.) die Hälfte des Dorfes Hasselbach [Stadtteil von Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.] mit den dort gelegenen Hufen Land sowie dem Dienst aller Einwohner zu Hasselbach; ausgenommen sind zwölfeinhalb Albus, die die Einwohner zu Hasselbach jährlich von alters her an Reichenbach als Steuer zu geben haben; 4.) die von den Vorfahren der Belehnten laut eines Registers ehemals an das Kloster Germerode gezahlten Zinse, nämlich: 4a.) dreieinhalb Pfund und fünf Schillinge, vier Gänse, 21 Michaelshähne und siebeneinhalb Schock Eier jährlich zu Harmuthsachsen [Stadtteil von Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.], dazu ein Tag Dienst in der Ernte von jeder Hufe, welche Einkünfte und Rechte ehemals von Werner von Kappel an das Kloster Germerode gelangten; 4b.) ein Gulden von der Mühle zu Harmuthsachsen; 4c.) sechs Malter Frucht partim jährlich zu Harmuthsachsen anfallend; 4d.) eine Hufe und drei Viertel Land zu Hasselbach, wovon jährlich zehn Schillinge Heller, sieben Michaelshähne und ein Schock Eier anfallen, dazu zwei Tage Dienst in der Ernte, welche Einkünfte und Rechte von den von Reichenbach herrühren; 4e.) sechs Malter Frucht partim zu Diemerode [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.]; 4f.) 23 Albus, neun Schock Eier und 18 Hähne jährlich vom Vorwerk zu Küchen [Stadtteil von Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.] sowie als Dienst zehn Schneidetage. [Ehemals Lehen der von Plesse]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Christian Grau
Vermerke (Urkunde): Siegler: Christian Grau
Belehnte/r: Friedrich Wilhelm von Hundelshausen, dann die Söhne des verstorbenen Konrad Philipp von Hundelshausen, Johann Wilhelm, Wilhelm Hartmann und Johann Christoph von Hundelshausen, ferner die Söhne des verstorbenen Reinhard Hartrad von Hundelshausen, Karl Friedrich und Ernst Wilhelm von Hundelshausen, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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