Abt Ulrich, Dekan und Konvent des dem heiligen Stuhl unmittelbar unterstellten Benediktinerklosters St. Gallen vergleichen sich mit den Brüdern Graf Hug und Ulrich von Montfort wegen des Zehnten und der näher beschriebenen Markung des Kirchspiels zu Wasserburg. Die Grafen verzichten auf den Zahnten. der Kleinzehnt von den Höfen zu Berg soll dem Pfarrer zu Wasserburg zustehen. Hof und Kapelle zu Tettnang sollen wie von alters der Kirche in Wasserburg "kilchhörig" sein. Der Sürg soll den Zehnten von den Äckern zu Selmnau erhalten.
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Abt Ulrich, Dekan und Konvent des dem heiligen Stuhl unmittelbar unterstellten Benediktinerklosters St. Gallen vergleichen sich mit den Brüdern Graf Hug und Ulrich von Montfort wegen des Zehnten und der näher beschriebenen Markung des Kirchspiels zu Wasserburg. Die Grafen verzichten auf den Zahnten. der Kleinzehnt von den Höfen zu Berg soll dem Pfarrer zu Wasserburg zustehen. Hof und Kapelle zu Tettnang sollen wie von alters der Kirche in Wasserburg "kilchhörig" sein. Der Sürg soll den Zehnten von den Äckern zu Selmnau erhalten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 M a U 51
Bayerisches HStA, GU Lindau 293
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 M a Montfort-Tettnang, Grafschaft
Montfort-Tettnang, Grafschaft >> Urkunden
an dornstag nechst nach sant Verenen tag
29,2 x 45 (Höhe x Breite)
Akten
Deutsch
Sürg
St. Gallen [CH]; Kloster, Abt
St. Gallen [CH]; Kloster, Dekan
St. Gallen [CH]; Kloster, Konvent
Tettnang FN
Wasserburg, LI; Kirchspiel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ