Rudolf von Ehingen zu Entringen beurkundet mit 4 anderen Schiedsrichtern, dass sie einen Streit zwischen Kloster Kirchberg einerseits und dem Kloster zu Kniebus andererseits um Gülten aus einem Hof und Gut zu Rohrdorf im Gäu unter Zugrundlegung der (in die Urkunde inserierten) Urteilsbriefe vom 29. November 1406 entschieden haben.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 462 U 585
B 462 Bü 79
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 462 Kirchberg, Dominikanerinnenkloster
Kirchberg, Dominikanerinnenkloster >> 1. Urkunden
1439 August 20 (Donnerstag vor St. Bartholomeus Tag)
Urkunden
Siegler: Rudolf von Ehingen und die 4 anderen Schiedsrichter: Kadold von Wehingen, Claus Hase der alte, Hans von Bochingen und Ital Märheld
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: mit 5 angehängten Siegeln
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: mit 5 angehängten Siegeln
Bochingen, Hans von; um 1428-1439
Merhelt, Ital; Schultheiß, Richter, Ratsmitglied, um 1430-1479
Wehingen, Kadolf von; um 1439-1452
Rohrdorf : Eutingen im Gäu FDS
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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