Vor dem Offizial zu Münster verkauft Anna Böickmans mit ihrem Vater Diderich Böickmans als Vormund ("Mumbar") dem Johan Trippelvoet, Domvikar zu Münster, den ihr von ihrem "vetter" Herrn Johan Boickman testamentarisch vermachten und unter dem Siegel des Hofes zu Münster übergebenen, auf Gerhardt von Gahlen zum Ermelinghove lautenden und auf Petri und Pauli fälligen Rentenbrief über 6 Joachimstaler und 120 Taler Kapital unter Einrückung von Anfang und Ende des Kaufbriefs vom 28.6.1557 und des "willbriefs" vom 16.7.1585. Siegelankündigung des Hofes zu Münster. Zeugen: M. Caspar Knehem und Walter Hane, beide Diener der Siegelkammer
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Vor dem Offizial zu Münster verkauft Anna Böickmans mit ihrem Vater Diderich Böickmans als Vormund ("Mumbar") dem Johan Trippelvoet, Domvikar zu Münster, den ihr von ihrem "vetter" Herrn Johan Boickman testamentarisch vermachten und unter dem Siegel des Hofes zu Münster übergebenen, auf Gerhardt von Gahlen zum Ermelinghove lautenden und auf Petri und Pauli fälligen Rentenbrief über 6 Joachimstaler und 120 Taler Kapital unter Einrückung von Anfang und Ende des Kaufbriefs vom 28.6.1557 und des "willbriefs" vom 16.7.1585. Siegelankündigung des Hofes zu Münster. Zeugen: M. Caspar Knehem und Walter Hane, beide Diener der Siegelkammer
U 131u, 0 - Urkundenabschrift in der dicken Prozessakte (Bl. 8 - 9)
U 131u Haus Küchen - Urkunden
Haus Küchen - Urkunden >> 1. KopialRegesten
(1585 Juli 22) Ende 17. Jh.
Hermine Rath (Sassenberg) bzw. Rechtsnachfolger
Papier
Urkunde
Urkundenabschrift in der dicken Prozessakte (Bl. 8 - 9)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
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- 1. KopialRegesten (Gliederung)