Dekanat Würselen (Bestand)
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Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen (Archivtektonik) >> 06 Dekanate
1961 - 1973
"Das Dekanat Würselen besteht seit dem 13. November 1951. Bei der altesten Dekanatseinteilung (12./13. Jahrhundert) in der Erzdiözese Köln gehörte das Gebiet zum Dekanat (Christianität) Jülich, Archidiakonalbezirk des Dompropstes und war der am weitesten westlich gelegene Teil des Erzbistums, da die Wurm die Diözesegrenze zwischen der Erzdiözese Köln und der Diözese Lüttich bildete. Als in der französischen Diözese Aachen die Verwaltungsgebiete neu geordnet wurden, kamen Bardenberg mit Niederbardenberg) und Broich (mit Euchen) zum Kanton Eschweiler, Haaren (mit Verlautenheide), Weiden und Würselen zum Kanton Burtscheid. In der wiedererrichteten Erzdiözese Köln wurde 1827 die alte Dekanatsordnung wieder eingeführt. Dabei fielen Bardenberg mit Niederbardenberg, Broich mit Euchen und die Pfarre Weiden unter das Dekanat Eschweiler, Haaren mit Verlautenheide und die Pfarre Würselen unter Burtscheid. Vom letzteren Dekanat, das 1900 in Dekanat Kornelimünster umbenannt worden war, wurde 1918 das neue Dekanat Herzogenrath abgetrennt. 1925 kamen Bardenberg, Haaren, Niederbardenberg, Verlautenheide und Würselen zum Dekanat Herzogenrath, Broich, Euchen und Weiden zu Eschweiler. 1951 wurde aus vorgenannten Orten das neue Dekanat Würselen gebildet." Dechanten: Engelbert Georgen (1952-1956) Alois Wirtz (1961-) Definitoren: Gerhard Hoppmann (1952-1956) Friedrich Bechstein (1956-1957) Alois Wirtz (1952-1961) Johannes Dupont (1961-) Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Zweite Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1962, S. 625.
3 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ