Wolfgang Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Dompropst zu Mainz und Speyer, Hartmut v. Kronberg, kurmainzischer Hofmeister, und Wolf d. J. Kämmerer...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1551-1580
1577 Mai 28, Worms
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dienstag nach Pfingsttag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wolfgang Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Dompropst zu Mainz und Speyer, Hartmut v. Kronberg, kurmainzischer Hofmeister, und Wolf d. J. Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Testamentsvollstrecker des verstorbenen Wolf d. Ä. Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, bekunden: Am 28. Juli des vergangenen Jahres sei zwischen Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg einerseits, Damian Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Philipp v. Angeloch, Vogt im Bruchrain, und Philipp Ulner v. Dieburg als Vormündern der Margarethe, Tochter des verstorbenen Wolf Kämmerer, ein Vertrag in der Ausführung eines Testaments des letzteren geschlossen worden, wonach Philipp der Margarethe alle ihre Erbansprüche mit einem Betrag von 12.444 Gulden, je zu 26 Albus, abgelten solle (Nr. 2205). Da die besonderen Rechtsverhältnisse am Burgsitz zu Herrnsheim als einem Lehen der Grafen v. Leiningen und an den Gütern in der Herrnsheimer Gemarkung die vormals 1457 und 1464 von der Witwe des Johann Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg und den Gebrüdern Wolf und Philipp Kämmere v. Worms gen. v. Dalberg von den Jungfrauen von Hochheim gekauft worden sind, im genannten Vertrag nicht berücksichtigt sind, sollen diese Güter aus den Abmachungen ausgenommen bleiben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Damian Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Philipp v. Angeloch, Philipp Ulner v. Dieburg, Hans Jakob v. Breidbach, auch wegen seiner Schwester Johanna, Witwe v. Flörsheim, und Wilhelm Kranz v. Geispitzheim
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 189 - Ausf., Papierlibell, 8 hinten aufgedr. Sg. und Uss.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wolfgang Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Dompropst zu Mainz und Speyer, Hartmut v. Kronberg, kurmainzischer Hofmeister, und Wolf d. J. Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Testamentsvollstrecker des verstorbenen Wolf d. Ä. Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, bekunden: Am 28. Juli des vergangenen Jahres sei zwischen Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg einerseits, Damian Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Philipp v. Angeloch, Vogt im Bruchrain, und Philipp Ulner v. Dieburg als Vormündern der Margarethe, Tochter des verstorbenen Wolf Kämmerer, ein Vertrag in der Ausführung eines Testaments des letzteren geschlossen worden, wonach Philipp der Margarethe alle ihre Erbansprüche mit einem Betrag von 12.444 Gulden, je zu 26 Albus, abgelten solle (Nr. 2205). Da die besonderen Rechtsverhältnisse am Burgsitz zu Herrnsheim als einem Lehen der Grafen v. Leiningen und an den Gütern in der Herrnsheimer Gemarkung die vormals 1457 und 1464 von der Witwe des Johann Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg und den Gebrüdern Wolf und Philipp Kämmere v. Worms gen. v. Dalberg von den Jungfrauen von Hochheim gekauft worden sind, im genannten Vertrag nicht berücksichtigt sind, sollen diese Güter aus den Abmachungen ausgenommen bleiben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Damian Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Philipp v. Angeloch, Philipp Ulner v. Dieburg, Hans Jakob v. Breidbach, auch wegen seiner Schwester Johanna, Witwe v. Flörsheim, und Wilhelm Kranz v. Geispitzheim
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 189 - Ausf., Papierlibell, 8 hinten aufgedr. Sg. und Uss.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ