Nachlass Gerhard Piccard (* 1909 + 1989) (Bestand)

Verzeichnungsstufe:
Bestand
Bestandssignatur:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 40/12
Kontext:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Sammlungen >> Sammlungen zur Landesgeschichte und Landeskunde >> Wissenschaftliche Nachlässe von Archivaren und Historikern (20. Jh.)
Bestandslaufzeit:
1948-1987
Bestandsbeschreibung:
Überlieferungsgeschichte

Gerhard Piccard, der Schöpfer der weltbekannten Wasserzeichenkartei Piccard, wurde am 15.7.1909 in Berlin als Gerhard August Karl Bickert geboren. Schon früh zeigte sich bei ihm eine doppelte künstlerische Begabung auf musikalischem und zeichnerischem Gebiet. Er bildete sich zunächst zum Konzertpianisten aus, konnte diese Laufbahn aber infolge persönlicher und wirtschaftlicher Gründe nicht weiterverfolgen. In den 30-er Jahren arbeitete er als Zeichner in einem Architekturbüro und als freischaffender Kunstmaler; ein Jahr lebte er in Ibiza. Im 2. Weltkrieg wurde er zu einer Pioniereinheit eingezogen, geriet 1945 in russische Kriegsgefangenschaft und kehrte im Herbst 1946 nach Deutschland zurück.
Auf der Suche nach einer neuen Existenzgrundlage kam er 1947 nach Stuttgart ins Elternhaus seines Kriegskameraden Krempel. Dort stieß er zusammen mit der Tochter des Hauses Dr. Lore Sporhan-Krempel durch einen Zufallsfund in der Kartonagenfabrik der Familie Krempel auf alte Papiere. Dabei wurde er auf die Papiergeschichte und die Wasserzeichen aufmerksam. Er begann, auf diesen Gebieten zu forschen; viele der ersten Veröffentlichungen waren Gemeinschaftsarbeiten mit Lore Sporhan-Krempel. 1951 übergab er seine bis dahin entstandene Wasserzeichensammlung dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart und arbeitete seitdem als Freier Mitarbeiter des Hauptstaatsarchivs am weiteren Aufbau der Kartei. Aus über 80 Archiven und 5 Bibliotheken vor allem in Süddeutschland, aber auch in Südwestdeutschland und in den europäischen Nachbarländern trug er Belege für die Kartei zusammen. Durch seine papiergeschichtlichen Forschungen sicherte er zudem die theoretischen Grundlagen der Datierung von Papieren mit Hilfe von Wasserzeichen. So schuf er das Instrumentarium zur Datierung undatierter Papiere mit einer Genauigkeit von + 4 Jahren. In dem Maße wie seine Methode bekannt wurde, zogen Forscher im In- und Ausland ihn zu Datierungen heran. Die Wasserzeichenkartei wird einem großen Personenkreis durch die seit 1961 im Druck erschienenen "Findbücher" sowie die nun im Internet (www.lad-bw.de/ladsu/piccard/start.php?id=piccard&archiv=hstas) präsentierten erschlossen. An der Reihe dieser Findbücher hat Piccard bis kurz vor seinem Tod gearbeitet. Mit dem Eintritt in den Ruhestand war er 1974 nach Arucas auf Gran Canaria umgezogen. Er starb am 21.7.1989 in Altdorf bei Nürnberg.

Inhalt und Bewertung

Nachdem Piccard das Wasserzeichenmaterial dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart testamentarisch vermacht hatte, wurde dieser Teil des Nachlasses in Arucas mit dem Arbeitsmaterial vereinigt, das er im Hauptstaatsarchiv bei seinem Umzug zurückgelassen hatte. Die Erbin, Frau Prof. Dr. Freifrau von Stromer,hat dem Hauptstaatsarchiv außerdem die zugehörige Spezialliteratur überlassen. Eine Liste dieser Bücher, die der Bibliothek des Hauptstaatsarchivs eingereiht wurden, ist dem Findbuch beigefügt. Wichtigster Bestandteil sind die Originalpausen, welche die Vorlage für die Wasserzeichenkartei bilden. Piccard hatte sie nach Fundstellen geordnet. Diese Ordnung wurde beibehalten bzw. wiederhergestellt. Hierbei ließ sich eine fortschreitende Perfektionierung in der Arbeitsweise Piccards feststellen: während die Pausen der ersten Arbeitsjahre aus dem Generallandesarchiv Karlsruhe noch weitgehend ohne feste Ordnung blieben, ging Piccard bald dazu über, jedes Pausenblatt mit einer eigenen Signierung zu versehen (Kürzel des Archivs und teilweise des Archivbestands und Durchnumerierung bzw. Buchstabensignierung). Auf diese Signierungen bezieht er sich in verschiedenen Konkordanzen. Grundlage der Gliederung der Fundstellen ist das von Piccard angelegte Verzeichnis der Fundorte zur Wasserzeichenkartei. Diesem Verzeichnis wurden auch die Daten der Entstehung der Pausen entnommen, sofern sie nicht unmittelbar aus dem Material hervorgingen. Vereinzelt bei den Bleistiftpausen abgelegte Korrespondenz mit Archivaren, Bibliothekaren und Forschern verschiedenster Fachrichtungen wurde mit der übrigen Korrespondenz gesondert verzeichnet. Ein großer Teil der Datierungsanfragen an Piccard und die Wasserzeichenkartei befindet sich nicht im vorliegenden Bestand, sondern in der Registratur des Hauptstaatsarchivs Stuttgart.
Ausgesondert wurden Dubletten und reine Druckvorlagen für die Findbücher.

Einführung: Gerhard Piccard, der Schöpfer der weltbekannten Wasserzeichenkartei Piccard, wurde am 15.7.1909 in Berlin als Gerhard August Karl Bickert geboren. Schon früh zeigte sich bei ihm eine doppelte künstlerische Begabung auf musikalischem und zeichnerischem Gebiet. Er bildete sich zunächst zum Konzertpianisten aus, konnte diese Laufbahn aber infolge persönlicher und wirtschaftlicher Gründe nicht weiterverfolgen1). In den 30-er Jahren arbeitete er als Zeichner in einem Architekturbüro und als freischaffender Kunstmaler; ein Jahr lebte er in Ibiza. Im 2. Weltkrieg wurde er zu einer Pioniereinheit eingezogen, geriet 1945 in russische Kriegsgefangenschaft und kehrte im Herbst 1946 nach Deutschland zurück. Auf der Suche nach einer neuen Existenzgrundlage kam er 1947 nach Stuttgart ins Elternhaus seines Kriegskameraden Krempel. Dort stieß er zusammen mit der Tochter des Hauses Dr. Lore Sporhan-Krempel durch einen Zufallsfund in der Kartonagenfabrik der Familie Krempel auf alte Papiere. Dabei wurde er auf die Papiergeschichte und die Wasserzeichen aufmerksam. Er begann, auf diesen Gebieten zu forschen; viele der ersten Veröffentlichungen waren Gemeinschaftsarbeiten mit Lore Sporhan-Krempel. 1951 übergab er seine bis dahin entstandene Wasserzeichensammlung dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart und arbeitete seitdem als Freier Mitarbeiter des Hauptstaatsarchivs am weiteren Aufbau der Kartei. Aus über 80 Archiven und fünf Bibliotheken vor allem in Süddeutschland, aber auch in Südwestdeutschland und in den europäischen Nachbarländern trug er Belege für die Kartei zusammen. Durch seine papiergeschichtlichen Forschungen sicherte er zudem die theoretischen Grundlagen der Datierung von Papieren mit Hilfe von Wasserzeichen. So schuf er das Instrumentarium zur Datierung undatierter Papiere mit einer Genauigkeit von + 4 Jahren. In dem Maße wie seine Methode bekannt wurde, zogen Forscher im In- und Ausland ihn zu Datierungen heran. Die Wasserzeichenkartei wird einem großen Personenkreis durch die seit 1961 im Druck erscheinenden "Findbücher" erschlossen. An der Reihe dieser Findbücher hat Piccard bis kurz vor seinem Tod gearbeitet. Mit dem Eintritt in den Ruhestand war er 1974 nach Arucas auf Gran Canaria umgezogen. Er starb am 21.7.1989 in Altdorf bei Nürnberg. Nachdem Piccard das Wasserzeichenmaterial dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart testamentarisch vermacht hatte, wurde dieser Teil des Nachlasses in Arucas mit dem Arbeitsmaterial vereinigt, das er im Hauptstaatsarchiv bei seinem Umzug zurückgelassen hatte. Die Erbin, Frau Prof. Dr. Freifrau von Stromer, hat dem Hauptstaatsarchiv außerdem die zugehörige Spezialliteratur überlassen. Eine Liste dieser Bücher, die der Bibliothek des Hauptstaatsarchivs eingereiht wurden, ist dem Findbuch beigefügt. Nach Vorordnungsarbeiten durch mehrere Ferienstudenten und vor allem durch Herrn Reiner Ziegler wurde der Bestand im Rahmen zweier Werkverträge im November/Dezember 1992 und im Mai/August 1993 von der Unterzeichnenden abschließend geordnet und verzeichnet. Wichtigster Bestandteil sind die Originalpausen, welche die Vorlage für die Wasserzeichenkartei bilden. Piccard hatte sie nach Fundstellen geordnet. Diese Ordnung wurde beibehalten bzw. wiederhergestellt. Hierbei ließ sich eine fortschreitende Perfektionierung in der Arbeitsweise Piccards feststellen: während die Pausen der ersten Arbeitsjahre aus dem Generallandesarchiv Karlsruhe noch weitgehend ohne feste Ordnung blieben, ging Piccard bald dazu über, jedes Pausenblatt mit einer eigenen Signierung zu versehen (Kürzel des Archivs und teilweise des Archivbestands und Durchnummerierung bzw. Buchstabensignierung). Auf diese Signierungen bezieht er sich in verschiedenen Konkordanzen. Grundlage der Gliederung der Fundstellen ist das von Piccard angelegte Verzeichnis der Fundorte zur Wasserzeichenkartei. Diesem Verzeichnis wurden auch die Daten der Entstehung der Pausen entnommen, sofern sie nicht unmittelbar aus dem Material hervorgin gen. Vereinzelt bei den Bleistiftpausen abgelegte Korrespondenz mit Archivaren, Bibliothekaren und Forschern verschiedenster Fachrichtungen wurde mit der übrigen Korrespondenz gesondert verzeichnet. Ein großer Teil der Datierungsanfragen an Piccard und die Wasserzeichenkartei befindet sich nicht im vorliegenden Bestand, sondern in der Registratur des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Ausgesondert wurden Dubletten und reine Druckvorlagen für die Findbücher. Der Bestand umfasst 3,70 lfd. m (= 148 Büschel). Stuttgart, im September 1993

Literatur: - Peter Amelung, Nachruf auf Gerhard Piccard, in: Gutenberg-Jahrbuch 1990, S. 386 ff. - Hermann Bannasch, Wasserzeichen als Datierungshilfen - Die Wasserzeichenkartei Piccard im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, in: Zauberstoff Papier. Sechs Jahrhunderte Papier in Deutschland, hrsg. von Jürgen Franzke und Wolfgang von Stromer, 1990, S. 69 ff - Gregor Richter, Gerhard Piccard, in: ZWLG 1991, 50. Jg., S. 439 ff. - Frieder Schmidt, Bibliographie der Veröffentlichungen des Wasserzeichenforschers und Papierhistorikers Gerhard Piccard (1909-1989), in: IPH - Information 1989 Nr. 3, S. 131 ff. - Wolfgang von Stromer, "Der Piccard" - Findbücher der Wasserzeichen, in: IPH- Information 1989 Nr. 3, S. 119 ff.

Liste der Spezialliteratur aus dem Besitz Piccards: (zusammengestellt von Ferdinand Göbel) 1) 375 Jahre Papiermühle Ronsberg. 75 Jahre HCH. Nicolaus Pergamentpapierfabrik GmbH. - Kempten: Heinrich Nicolaus GmbH, [1960].- 117 S. Bibliothekssignatur: Ab 1383 2) Andernacht, Dietrich: Über Quellen zur mittelalterlichen Bibliothek des Klosters Michelsberg.- 1951.- Sdr.- S. 328-331. Bibliothekssignatur: Ka 8533 3) Babinger, Franz: Papierhandel und Papierbereitung in der Levante. - 1931. - 12 S. Bibliothekssignatur: Ka 8534 4) Bachmann, Hanns: Zum Urkundenwesen der drei bayrischen Landgerichte Kufstein, Kitzbühl und Rattenberg einschließlich des Zillertales im 14. Jahrhundert. - 1952. - Sdr. - S. 9-33. Bibliothekssignatur: Ka 8524 5) Bannasch, Hermann: Zur Erschließung archivischer Handschriften. - 1986. - Sdr. - S. 297-309. Bibliothekssignatur: Ka 8527 6) Briquet, C. M.: Les filigranes [Teilabdruck] / C. M. Briquet. Ed. by Allan Stevenson. - Facs. of the 1907 ed. with supplementary material. - 1968. - S. *15-*53. Bibliothekssignatur: Kb 3761 7) Bruckner, Albert: Zur Datierung annalistischer Aufzeichnungen aus Einsiedeln. - [Ca. 1970]. - Sdr. - S. 81-100. Bibliothekssignatur: Ka 8523 8) Chirografo della santita' di nostro signore papa Pio Sestro delli 10. dicembre 1791 / pubblicato ... e Carlo Rezzonico, li 13. dicembre 1791. - Nachdr. der Ausg. von 1791. - Milano, 1958. - 37 S. Bibliothekssignatur: Ba 1836 9) Claproth, Justus: Eine Erfindung, aus gedrucktem Papier wiederum neues Papier zu machen / Justus Claproth. Mit Nachwort hrsg. von Hans H. Bockwitz. - Faksimile des Originals von 1774. - Leipzig : Deutsches Buch- und Schriftmuseum, 1948. - [18] S. Bibliothekssignatur: Ka 8535 10) Claproth, Justus: Justus Claproth's Abhandlung von 1774 über die Verwendung von Makulatur zur Papierherstellung / aus Anlaß ihres 50jährigen Bestehens neu hrsg. von der Papierfabrik Kabel AG Hagen. [Mit einem Nachwort von Hans H. Bockwitz]. - Hagen : Kabel, 1947. - 34 S. Bibliothekssignatur: Ab 1373 11) Darbellay, Etienne: Un manuscrit Frescobaldien à Genève. - 1975. - Sdr. - S. 49-69 : 1 Notenblatt. Bibliothekssignatur: Ka 8521 12) Deschamps, J.: Geschiedenis van de middelnederlandse handschriften. - Brussel : Konigklijke Bibliothek Albert I, 1970. - 19, 32 S. Bibliothekssignatur: Ka 8517 13) Der deutsche Antiquariatsbuchhandel 1971. - Frankfurt am Main : Buchhändler-Vereinigung, 1971. - 108 S. Bibliothekssignatur: Zb 1650-27 14) Gasparinetti, Andrea F.: Pietro Miliani, fabricante di carta. - Fabriano : Cartiere Miliani, 1963. - VIII, 233, VIII S. Bibliothekssignatur: Ba 1834 15) Gerardy, Theodor: Datieren mit Hilfe von Wasserzeichen. - Bückeburg : Grimme, 1964. - 107, [50] S. - (Schaumburger Studien ; 4). Bibliothekssignatur: Ab 1381 16) Grimm, Heinrich: Die Buchführer des deutschen Kulturbereichs und ihre Niederlassungsorte in der Zeitspanne 1490 bis um 1550. - Frankfurt am Main : Buchhändler-Vereinigung, 1965-1966. - Sdr. - S. 2735-2827, 275-377, 903-1018. Bibliothekssignatur: Ba 1841 17) Grütter, Max: Berner Glasmaler des Mittelalters. - 1967. - 15 S. Bibliothekssignatur: Kb 3765 18) Grütter, Max: Maler und Glasmaler Berns im 14. und 15. Jahrhundert. - 1965/66. - Sdr. - S. 211-238. Bibliothekssignatur: Kb 3764 19) Hannemann, Kurt: Geschichte der Erschließung der Handschriftenbestände der Reichenau in Karlsruhe. - 1974. - Sdr. - S. 159-252. Bibliothekssignatur: Ab 1378 20) Hiltbrunner, Werner: Die moderne Papierkonservierung und -Restaurierung im Sinne angewandter Chemie und Physik. - [S.l.] : SPH, 1971. - [35] S. Bibliothekssignatur: Ka 8529 21) Illig, Moritz Friedrich: Anleitung, auf eine sichere, einfache und wohlfeile Art Papier in der Masse zu leimen. - Nachdr. der Originalausg. von 1807. - Mainz : Forschungsstelle Papiergeschichte, 1959. - 76 S. Bibliothekssignatur: Ab 1376 22) Irtenkauf, Wolfgang: Die Ellwanger Litanei. - 1966. - Sdr. - S. 67 -80. Bibliothekssignatur: Ka 8528 23) Irtenkauf, Wolfgang: Die Handschrift HB XIII 1 der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart. - Stuttgart, [ca. 1970]. - Sdr. - S. 7-28. Bibliothekssignatur: Ka 8536 24) Keenan, Edward L.: Paper for the Tsar: a letter of Ivan IV of 1570. - 1971. - Sdr. - S. 21-29. Bibliothekssignatur: Ka 8526 25) Kolloquium über Probleme der Kommentierung. - Bonn-Bad Godesberg, 1971. - 114 S. Bibliothekssignatur: Ab 1386 26) Kroniek van de Handschriftenkunde, 1965-1966 / J. Deschamps, G. Dogaer, E. Persoons en W. van Hoecke. - 1968. - Sdr. - S. 110-130. Bibliothekssignatur: Ka 8519 27) Laucevicius, E.: Popierius Lietuvoje XV - XVIII a. = Paper in Lithuania in XV - XVIII centuries / E. Laucevicius. - Vilnius : Mintis, 1967. - Bd. 1. 2. Bibliothekssignatur: Ba 1833 28) Loeber, Edo G.: Paper mould and mouldmaker / E. G. Loeber. - Amsterdam : The Paper Publications Society, 1982. - 83, 125 S. Bibliothekssignatur: Ba 1838 29) Mandl, G. T.: Dreihundert Jahre Papierfabrik Netstal. - Netstal : Verf., 1979. - 134 S. Bibliothekssignatur: Ab 1375 30) Mein Papier, du bist ein herrlich Sach / Hugo Albert Schoeller GmbH Feinpapierfabrik Neumühl. - Düren, 1960. - 43 S. Bibliothekssignatur: Ba 1839 31) Melis, Federigo: Piccola guida della Mostra Internationale dell'Archivio Datini, Prato. - [S.l.], 1956. - 21 S. - (Congresso internazionale degli Archivi Firenze ; 3). Bibliothekssignatur: Ka 8516 32) Milano, Nicola: Della fabricazione della carta in Amalfi / a cura di Nicola Milano fu Filippo. - Amalfi, 1965. - 46, [17] S. Bibliothekssignatur: Ba 1835 33) Moeller, Bernd: Die Konstanzer Reformationsdrucker. - 1960. - Sdr. - S. 237-249. Bibliothekssignatur: Kb 3762 34) Nicolini, Benedetto: Illustrazione di un documento e vicende di un carteggio. - Bologna : Archivio di Stato, 1963. - (Quaderni della Scuola di Paleographia ed Archivistica ; 4). Bibliothekssignatur: Ka 8509 35) The Nostitz papers : notes on watermarks found in the German Imperial Archives in the 17th & 18th centuries ... / ed. by The Paper Publications Society. - Hilversum: The Paper Publ. Soc., 1956. - XLII, 122, 152 S. - (Monumenta chartae papyraceae historiam illustrantia ; 5. Bibliothekssignatur: Ba 1830 36) Orlandelli, Gianfranco: "Littera nova" e "Littera antiqua" fra glossatori e umanisti. - Bologna : Archivio di Stato, 1965. - (Quaderni della Scuola di Paleographia ed Archivistica ; 7). Bibliothekssignatur: Ka 8511 37) Orlandelli, Gianfranco: L'autorità del Signore in un decreto di Taddeo Pepoli sulla formula di deroga. - Bologna : Archivio di Stato, 1962. - 25 S. - (Quaderni della scuola di paleographia ed archivistica ; 3). Bibliothekssignatur: Ka 8508 38) Osservazioni intorno all'arte di fabricare la carta / introduzione e note di Andrea Federico Gasparinetti. - Milano : Cartiera Ventura, 1962. - 85 S. Bibliothekssignatur: Ba 1832 39) Persoons, E.: Archieven en papiergeschiedenis. - 1969. - Sdr. - S. 139-146. Bibliothekssignatur: Ka 8520 40) Persoons, E.: De namen van de schriftsoorten bij de Moderne Devoten. - 1968. - Sdr. - S. 14-23. Bibliothekssignatur: Ka 8518 41) Pfeiffer, Gerhard: Die Vorbilder zu Albrecht Dürers "Vier Aposteln". - Nürnberg : Edelmann, 1960. - (Wissenschaftliche Beilage zum Jahresbericht des Melanchthon-Gymnasiums ; 1959/60). Bibliothekssignatur: Ka 8531 42) Piccard, Gerhard: Frankfurt - frühe Stadt des Papierhandels. - Frankfurt am Main : Erissler, 1954. - 14 S. - (Privatdruck / Hans Drissler ; 2). Bibliothekssignatur: Ka 8532 43) Piccard, Gerhard: Der Magdalenenaltar des "Lukas Moser" in Tiefenbronn. Mit einer Untersuchung Die Tiefenbronner Patrozinien und ihre (Hirsauer) Herkunft / von Wolfgang Irtenkauf. - Wiesbaden : Harrassowitz, 1969. - 273 S. Bibliothekssignatur: B 1202 44) Piérard, Christiane: Le papier dans les documents comptable s de la ville de Mons aux XIVe et XVe siècles. - 1965. - 23 S. + Beilage. Bibliothekssignatur: Kb 3763 45) Plessi, Giuseppe: Blasone e schedatura araldica. - Bologna : Archivio di Stato, 1963. - 28 S. - (Quaderni della Scuola di Paleographia ed Archivistica ; 6). Bibliothekssignatur: Ka 8510 46) Plessi, Giuseppe: Elementi di genealogia. - Bologna : Archivio di Stato, 1964. - 29 S. - (Quaderni della Scuola di Paleographia ed Archivistica ; 8). Bibliothekssignatur: Ka 8512 47) Rabotti, Giuseppe: Una pergamena ravennate del secolo decimo. - Bologna : Archivio di Stato, 1966. - 29 S. - (Quaderni della Scuola di Paleographia ed Archivistica ; 14). Bibliothekssignatur: Ka 8514 48) Renker, Armin: Weg und Werden des Papiers. - Berlin : VDI-Verlag, 1938. - Sdr. - S. 61-88. - (Deutsches Museum: Abhandlungen und Berichte ; Jg. 10 (1938), H. 3). Bibliothekssignatur: Ka 8530 49) Rosiello, Isabella Zanni: Richerche in fondi moderni: orientamenti metodologici. - Bologna : Archivio di Stato, 1964. - (Quaderni della Scuola di Paleographia ed Archivistica ; 13). Bibliothekssignatur: Ka 8513 50) Schaden, Franz Henning: Entwurff und Beschreibung von der Papiermacherey / zum Druck befördert von Frantz Henning Schaden. - [Neudr. der Ausg.] Erfurth : Becker, 1740. - Mainz : Forschungsstelle Papiergeschichte, 1962. - [66] S. Bibliothekssignatur: Ab 1372 51) Schlieder, Wolfgang: Riesaufdrucke. - Leipzig : Fachbuchverlag, 1988. - 184 S. Bibliothekssignatur: Ab 1371 52) Sporhan-Krempel, Lore: Chronik der Papiermacherei im Raum Osnabrück. - Osnabrück, 1958. - 131, [24] S. Bibliothekssignatur: Ab 1384 53) Sporhan-Krempel, Lore: Papier aus dem Filstal einst und heute. - Stuttgart : Verf., 1955. - 110 S. Bibliothekssignatur: Ab 1379 54) Sporhan-Krempel, Lore: Die Papierer Braun in Reutlingen. - Marburg : Elwert, 1975. - 72 S. Bibliothekssignatur: Ab 1374 55) Sporhan-Krempel, Lore: Papiermühlen und Papiermacher in Lindau und Oberschwaben. - Lindau ; Konstanz : Thorbecke, 1957. - 78 S. - (Neujahrsblatt des Museumsvereins Lindau ; 14). Bibliothekssignatur: Ab 1380 56) Sporhan-Krempel, Lore: Von der Kunst des Papiermachens am Kocherursprung / Papierwerke Waldhof-Aschaffenburg Aktiengesellschaft, Papierfabrik Unterkochen. - Unterkochen, 1973. - 34 S. Bibliothekssignatur: Ba 1837 57) Steinegger, Fritz: Die gefälschten Urkunden des Bischofs Reginbert von Brixen für das Kloster Wilten. - Innsbruck : Stadtmagistrat, 1956. - (Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Innsbruck ; Nr. 10). Bibliothekssignatur: Ka 8522 58) Stromer, Wolfgang von: Ulman Stromer. [ca. 1970]. - S. 91-170 S. Bibliothekssignatur: Ab 1377 59) Tacke, Eberhard: Von den Papiermachern in Klein Lengden. - 1955/56. - 22 S. Bibliothekssignatur: Ka 8525 60) Tschudin, Peter F.: Schweizer Papiergeschichte. - Basel : Basler Papiermühle, 1991. - 228 S. Bibliothekssignatur: Ab 542 61) Vom Feinpapier. - Stuttgart : Daco-Verl., 1954. - 62 S. Bibliothekssignatur: Ab 1385 62) Weiß, Karl Theodor: Handbuch der Wasserzeichenkunde. - Leipzig : Fachbuchverlag, 1962. - X, 327 S. Bibliothekssignatur: Ab 1382 63) Die Welt lebt mit dem Buch / von Franz Hammer und Lore Sporhan-Krempel. Geleitwort von Gustav Barthel. - Stuttgart : Graphischer Klub, [1956]. - 98 S. Bibliothekssignatur: Ba 1840 64) Zehn Bände Archiv für Geschichte des Buchwesens 1856 bis 1970. - Frankfurt am Main : Buchhändler-Vereinigung, 1970. - XLVIII S. - (Archiv für Geschichte des Buchwesens / Register 1956-1970). Bibliothekssignatur: Zb 1650-REG.
Umfang:
148 Büschel
Verwandte Bestände und Literatur:
Peter Amelung, Nachruf auf Gerhard Piccard, in:Gutenberg-Jahrbuch 1990, S. 386 ff.
Wolfgang von Stromer, "Der Piccard" - Findbücher der Wasserzeichen, in: IPH- Information 1989 Nr. 3, S. 119 ff.
Gregor Richter,Gerhard Piccard, in: ZWLG 1991, 50. Jg., S. 439 ff.
Frieder Schmidt, Bibliographie der Veröffentlichungen des Wasserzeichenforschers und Papierhistorikers Gerhard Piccard (1909-1989), in: IPH-Information 1989 Nr. 3, S. 131 ff.
Hermann Bannasch, Wasserzeichen als Datierungshilfen - Die Wasserzeichenkartei Piccard im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, in: Zauberstoff Papier. Sechs Jahrhunderte Papier in Deutschland, hrsg. von Jürgen Franzke und Wolfgang von Stromer, 1990, S. 69 ff.
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