Westfälische Verwaltungsakademie Münster (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLWL - Archivamt für Westfalen. Archiv des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe
Objekt beim Datenpartner
804
Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (Archivtektonik) >> Nichtamtliche Überlieferung, Nachlässe, Sammlungen >> Vereine, Verbände, Arbeitsgemeinschaften
1912-2004
Bestandsbeschreibung: Leitungsgremien (Kuratorium, Studienbeirat, Studienleitung), Verwaltung, Lehrbetrieb, Dozenten- und Hörerangelegenheiten, Prüfungswesen, Publikationen, Bundes- und Landesverband. Laufzeit: 1912-2004 Zitierweise: LWL-Archivamt für Westfalen, Archiv LWL, Best. 804/lfd. Nr.
Form und Inhalt: Vorwort:Die Grundlage der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien bildet der Gedanke beruflicher Fortbildung auf wissenschaftlicher Grundlage. Die Westfälische Verwaltungakademie in Münster wurde am 27. Juli 1923 von verschiedenen Beamtenorganisationen - Deutscher Beamtenbund, Allgemeiner Deutscher Beamtenbund und Gesamtverband der christlichen Beamten - in Verbindung mit Vertretern der Westfälischen Wilhelms-Universität und des Instituts für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gegründet. Ein eigenständiger Lehrbetrieb der ursprünglich als Westfälische Verwaltungshochschule titulierten Instituion konnte allerdings wegen der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse erst im Sommersemester 1925 beginnen. Nach der feierlichen Eröffnung der Westfälischen Verwaltungsakademie am 2. Mai 1925 begann dann zwei Tage später der reguläre Studienbetrieb mit den ersten Vorlesungen.Rechtsform, Zweck und Organisationsstruktur der Westfälischen Verwaltungsakademie e.V. sind in der mehrfach modifizierten Satzung benannt. Hierin spiegelt sich die starke Stellung des Provinzialverbandes bzw. des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wider, die maßgeblich zur Überlieferungsbildung im Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (Archiv LWL) beigetragen hat. So ist gemäß der aktuellen Satzung vom 16. Januar 1996 der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe sowohl Vorsitzender der Mitgliederversammlung als auch Vorsitzender des Kuratoriums.Eine erste Kontaktaufnahme erfolgte im April 1998 durch den damaligen Geschäftsführer Dr. Büter, der bei Aussonderungsarbeiten im Aktenkeller auf historisch interessantes Schriftgut aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gestoßen war. In der Folge wurde im Juni 1998 ein Depositalvertrag zwischen der Westfälischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie und dem Archiv LWL abgeschlossen und vier Umzugskartons mit Aktenbündeln ins Archiv LWL übernommen. Die anschließenden Erschließungsarbeiten waren dadurch erschwert, dass das Schriftgut zu einem nicht bekannten Zeitpunkt aus den Aktenordnern entnommen und ohne offensichtliche Trennung einzelner Akteneinheiten mit Faden gebündelt worden war. Bei der Verzeichnung ist eine Rekonstruktion der ehemaligen Akteneinheiten angestrebt worden, was durch die teilweise noch vorhandenen Aktenzeichen und die überlieferten Aktenplänen weitgehend möglich war. Kassationen hat es nur in geringen Umfang gegeben, sie bezogen sich insbesondere auf Routineangelegenheiten der allgemeinen Verwaltung. Nach dieser ersten Übernahme umfasste der Bestand 292 Verzeichnungseinheiten im Umfang von 4,5 lfdm. (42 Archivkartons). Die Laufzeit umfasste die 1920er- bis 1950er-Jahre, der Schwerpunkt lag aber eindeutig auf den Zeitraum von 1925 bis Ende der 1940er-Jahre. 2009 erfolgten zwei weitere Aktenaussonderungen, bei denen sowohl Verwaltungsakten als auch Diplomarbeiten in den Archivbestand eingefügt wurden. Durch die Ansetzung eines Zeitschnittes Ende der 1990er-Jahre bei den Verwaltungsakten umfasst die Überlieferung somit das gesamte 20. Jahrhundert. Diplomarbeiten befinden sich bis zum 15. Prüfungslehrgang (Mitte der 1990er-Jahre) im Archivbestand. Insgesamt beinhaltet der Archivbestand nunmehr 1229 Verzeichnungseinheiten, darunter knapp 800 Prüfungs- bzw. Diplomarbeiten mit einer Laufzeit von 1928 bis 1995.Zitierweise: LWL-Archivamt für Westfalen, Archiv LWL, Best. 804/lfd. Nr.
Form und Inhalt: Vorwort:Die Grundlage der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien bildet der Gedanke beruflicher Fortbildung auf wissenschaftlicher Grundlage. Die Westfälische Verwaltungakademie in Münster wurde am 27. Juli 1923 von verschiedenen Beamtenorganisationen - Deutscher Beamtenbund, Allgemeiner Deutscher Beamtenbund und Gesamtverband der christlichen Beamten - in Verbindung mit Vertretern der Westfälischen Wilhelms-Universität und des Instituts für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gegründet. Ein eigenständiger Lehrbetrieb der ursprünglich als Westfälische Verwaltungshochschule titulierten Instituion konnte allerdings wegen der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse erst im Sommersemester 1925 beginnen. Nach der feierlichen Eröffnung der Westfälischen Verwaltungsakademie am 2. Mai 1925 begann dann zwei Tage später der reguläre Studienbetrieb mit den ersten Vorlesungen.Rechtsform, Zweck und Organisationsstruktur der Westfälischen Verwaltungsakademie e.V. sind in der mehrfach modifizierten Satzung benannt. Hierin spiegelt sich die starke Stellung des Provinzialverbandes bzw. des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wider, die maßgeblich zur Überlieferungsbildung im Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (Archiv LWL) beigetragen hat. So ist gemäß der aktuellen Satzung vom 16. Januar 1996 der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe sowohl Vorsitzender der Mitgliederversammlung als auch Vorsitzender des Kuratoriums.Eine erste Kontaktaufnahme erfolgte im April 1998 durch den damaligen Geschäftsführer Dr. Büter, der bei Aussonderungsarbeiten im Aktenkeller auf historisch interessantes Schriftgut aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gestoßen war. In der Folge wurde im Juni 1998 ein Depositalvertrag zwischen der Westfälischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie und dem Archiv LWL abgeschlossen und vier Umzugskartons mit Aktenbündeln ins Archiv LWL übernommen. Die anschließenden Erschließungsarbeiten waren dadurch erschwert, dass das Schriftgut zu einem nicht bekannten Zeitpunkt aus den Aktenordnern entnommen und ohne offensichtliche Trennung einzelner Akteneinheiten mit Faden gebündelt worden war. Bei der Verzeichnung ist eine Rekonstruktion der ehemaligen Akteneinheiten angestrebt worden, was durch die teilweise noch vorhandenen Aktenzeichen und die überlieferten Aktenplänen weitgehend möglich war. Kassationen hat es nur in geringen Umfang gegeben, sie bezogen sich insbesondere auf Routineangelegenheiten der allgemeinen Verwaltung. Nach dieser ersten Übernahme umfasste der Bestand 292 Verzeichnungseinheiten im Umfang von 4,5 lfdm. (42 Archivkartons). Die Laufzeit umfasste die 1920er- bis 1950er-Jahre, der Schwerpunkt lag aber eindeutig auf den Zeitraum von 1925 bis Ende der 1940er-Jahre. 2009 erfolgten zwei weitere Aktenaussonderungen, bei denen sowohl Verwaltungsakten als auch Diplomarbeiten in den Archivbestand eingefügt wurden. Durch die Ansetzung eines Zeitschnittes Ende der 1990er-Jahre bei den Verwaltungsakten umfasst die Überlieferung somit das gesamte 20. Jahrhundert. Diplomarbeiten befinden sich bis zum 15. Prüfungslehrgang (Mitte der 1990er-Jahre) im Archivbestand. Insgesamt beinhaltet der Archivbestand nunmehr 1229 Verzeichnungseinheiten, darunter knapp 800 Prüfungs- bzw. Diplomarbeiten mit einer Laufzeit von 1928 bis 1995.Zitierweise: LWL-Archivamt für Westfalen, Archiv LWL, Best. 804/lfd. Nr.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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