Abraham Hilsenwöck, öffentlicher Notar aus der Reichsstadt Giengen beurkundet, daß bei ihm unter Beisein der erbetenen Zeugen Ludwig Walther und Georg Schertlin, beide Rats- und Gerichtsmitglieder und Bürger der Stadt Rottenburg, erschienen sind Gall Schütz vom Eutingertal, Stadthalter der Herrschaft Hohenberg, Michael Haug, Landschreiber, Johann Baptist Hemerell d.Ä., Marschall, Georg Jacob Sattler, Schultheiß und Andris Brecht, Sohn des Hofschreibers Georg Brecht und unter Vorweisung eines entsprechendem Schreibens der Regierung in Innsbruck, das sie verlasen, gegen die Belehnung des Klaus Werner von Kippenheim und des Hans Conrad von Suntheim, Schwiegersöhne und Erben des verstorbenen Sebastian von Ehingen mit Obernau gemäß der in diesem Schreiben genannten Weisungen protestierten.
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Abraham Hilsenwöck, öffentlicher Notar aus der Reichsstadt Giengen beurkundet, daß bei ihm unter Beisein der erbetenen Zeugen Ludwig Walther und Georg Schertlin, beide Rats- und Gerichtsmitglieder und Bürger der Stadt Rottenburg, erschienen sind Gall Schütz vom Eutingertal, Stadthalter der Herrschaft Hohenberg, Michael Haug, Landschreiber, Johann Baptist Hemerell d.Ä., Marschall, Georg Jacob Sattler, Schultheiß und Andris Brecht, Sohn des Hofschreibers Georg Brecht und unter Vorweisung eines entsprechendem Schreibens der Regierung in Innsbruck, das sie verlasen, gegen die Belehnung des Klaus Werner von Kippenheim und des Hans Conrad von Suntheim, Schwiegersöhne und Erben des verstorbenen Sebastian von Ehingen mit Obernau gemäß der in diesem Schreiben genannten Weisungen protestierten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 40 U 22
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 40 Rottenburg, Oberamt
Rottenburg, Oberamt >> Urkunden
1562 März 2
Urkunden
Brecht, Andreas, Dr.; Hofschreiber
Brecht, Georg; Hofschreiber
Ehingen, Sebastian von; Obervogt
Haug, Michael; Rat, Landschreiber, Marschall, ca. 16. Jh.
Hemerell, Johann Baptist d. Ä.; Marschall
Hilsenwöck, Abraham, Notar
Kippenheim, Klaus Werner von
Sattler, Georg Jacob; Schultheiß
Schertlin, Georg
Schütz von Eutingertal, Gall; Statthalter, ca. 16. Jh.
Walther, Ludwig
Giengen an der Brenz HDH
Innsbruck, Tirol [A]; Oberösterreichische Regierung
Obernau : Rottenburg am Neckar TÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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