Die Pfleger Jodok ("Jos") Besserer und Bartholomäus Kobolt sowie der Hofmeister Thomas Leipheimer des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] verleihen Elisabeth Hagen von Steinheim ("Stainhain") [Stadt Neu-Ulm] auf Lebenszeit ein Lehen des Spitals in Steinheim, das zuvor ihr verstorbener Ehemann Johann Hagen bewirtschaftet hat. Sie ist verpflichtet, dieses in gutem Kulturzustand zu halten und darf von seinen Zugehörungen nichts verpfänden oder verkaufen. Dem Spital hat sie davon jährlich 3 Imi Roggen und 3 Imi Hafer Ulmer Maß, 1 Pfund und 11 Schilling Heller Heugeld, 3 Metzen Öl, 3 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung sowie nach ihrem Tod fällt das Lehen wieder an das Spital zurück.