Vor den Schöffen Otte ten Boxsterdt und Hinrick Bernynck zu Bocholt verpflichtet sich Johann van dem Loedyk, (Bürger daselbst), zugleich von seiner Frau Elsgen durch einen von benannten Schöffen zu Wesel untersiegelten "openen scepennen placcatz breve" bevollmächtigt, dem Konventualen Johann von Wanckem die Rente von 6 rheinischen Gulden aus einem bezeichneten Haus in der Rauwerstraße zu Bocholt, weiter zu zahlen, welche Johann und Grete Rolewych (durch Verschreibung von 1474 Juli 8) den Eheleuten Willem und Drudecken van Galen verschrieben und der Konventual Thyes van Galen dem Johann von Wankem abgetreten hatte. - Siegel der Schöffen von Bocholt.
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Vor den Schöffen Otte ten Boxsterdt und Hinrick Bernynck zu Bocholt verpflichtet sich Johann van dem Loedyk, (Bürger daselbst), zugleich von seiner Frau Elsgen durch einen von benannten Schöffen zu Wesel untersiegelten "openen scepennen placcatz breve" bevollmächtigt, dem Konventualen Johann von Wanckem die Rente von 6 rheinischen Gulden aus einem bezeichneten Haus in der Rauwerstraße zu Bocholt, weiter zu zahlen, welche Johann und Grete Rolewych (durch Verschreibung von 1474 Juli 8) den Eheleuten Willem und Drudecken van Galen verschrieben und der Konventual Thyes van Galen dem Johann von Wankem abgetreten hatte. - Siegel der Schöffen von Bocholt.
AA 0407 Marienthal, Rep. u. Hs.
Marienthal, Rep. u. Hs. >> 1. Rep. u. Hs. >> Kopiar
1501 Oktober 29
Diverse Registraturbildner
Überlieferungskommentar: Transfix zur Urkunde von 1474 Juli 8
Urkunde
Kopiar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:17 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.4. M - N (Tektonik)
- 1.2.4.11. Marienthal (Tektonik)
- Marienthal, Rep. u. Hs. AA 0407 (Bestand)
- 1. Rep. u. Hs. (Gliederung)
- Kopiar (Archivale)