Implorationis Auseinandersetzung um Beleidigungen
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(1) 3329
Wismar S 358 (W S n. 358)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 19. 1. Kläger S
09.05.1763-02.06.1763
Kläger: (2) Ratsdiener Johann Andreas Schultesius als Vormund der Witwe des Müllers Spahr
Beklagter: Dr. Johann David Lembcke als gemeinsamer Anwalt der Gläubiger des Müllers Peter Christian Spahr
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Joachim Christian Daniel Hasse (A & P) Bekl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P)
Fallbeschreibung: Der Kl. beschuldigt den Bekl., ihn vor den Gerichten lächerlich zu machen und ihn herabzusetzen, indem er ehrabschneidende Behauptungen gegen ihn aufstellt. Er bittet das Tribunal, den Bekl. aufzufordern, seine Behauptungen zu belegen und behält sich eine Injurienklage gegen ihn vor. Das Tribunal erläßt am 10.05. eine Aufforderung an den Bekl., sich zu den Vorwürfen zu äußern. Am 30.05. verwahrt sich der Bekl. gegen die Behauptung des Kl.s und weist diese zurück. Das Tribunal teilt dem Kl. dies am 02.06.1763 mit, weiteres erhellt nicht.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1763
Beklagter: Dr. Johann David Lembcke als gemeinsamer Anwalt der Gläubiger des Müllers Peter Christian Spahr
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Joachim Christian Daniel Hasse (A & P) Bekl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P)
Fallbeschreibung: Der Kl. beschuldigt den Bekl., ihn vor den Gerichten lächerlich zu machen und ihn herabzusetzen, indem er ehrabschneidende Behauptungen gegen ihn aufstellt. Er bittet das Tribunal, den Bekl. aufzufordern, seine Behauptungen zu belegen und behält sich eine Injurienklage gegen ihn vor. Das Tribunal erläßt am 10.05. eine Aufforderung an den Bekl., sich zu den Vorwürfen zu äußern. Am 30.05. verwahrt sich der Bekl. gegen die Behauptung des Kl.s und weist diese zurück. Das Tribunal teilt dem Kl. dies am 02.06.1763 mit, weiteres erhellt nicht.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1763
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.12.2025, 18:03 MEZ