Gele Armbrostirn, Witwe des Mauritius Armbrostir, übergibt dem Kloster Haina mit Einwilligung ihrer Schwiegertochter Metze Mauritius und deren Soh...
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Urk. 26, 973
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1400-1424
1401 November 30
Ausf., dt., Perg. - Beide RundSg. anh. 1. Johanns, 2,4 cm, rechtsgelehnter Schild mit Mauer und 2 bezinnten Türmen, darüber Helm mit Helmzier (Hirschstangen) und Decken, U.: S IOHANIS · D-EYSENBACH; 2. Dietrichs, 2 cm, im Schild ein Hammer, begleitet von 2 Winkelmaßen, U.: S DIDERICI · D · STEINDECKIR.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1401, in die beati Andree apostoli.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gele Armbrostirn, Witwe des Mauritius Armbrostir, übergibt dem Kloster Haina mit Einwilligung ihrer Schwiegertochter Metze Mauritius und deren Sohn Mauritius, ihres Enkels, als Testament und Seelgerät zu ihrem, ihrer Vorfahren und aller Freunde Seelenheil ihren Hof zu Hermershausen (Hermerßhusen) und die sogen. Zolnerswyese ebd. samt allem Zubehör, die sie und ihr Ehemann gemäß der mit übergebenen Urkunde von weiland Ritter Volpracht Hase erkauft hatten [vgl. Franz Nr. 709]. Sie verzichtet für sich und ihre Erben auf alle Rechte und Ansprüche. Das Kloster soll dafür fleißig für sie und ihre Freunde beten. Metze und Mauritius bekunden ihre ausdrückliche Zustimmung.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Hulczheimer, Johann von Lohra (Lare) d. Jg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Johann von Eisenbach (Eysin-) und Dietrich Steindecker, Schöffe zu Marburg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 871, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gele Armbrostirn, Witwe des Mauritius Armbrostir, übergibt dem Kloster Haina mit Einwilligung ihrer Schwiegertochter Metze Mauritius und deren Sohn Mauritius, ihres Enkels, als Testament und Seelgerät zu ihrem, ihrer Vorfahren und aller Freunde Seelenheil ihren Hof zu Hermershausen (Hermerßhusen) und die sogen. Zolnerswyese ebd. samt allem Zubehör, die sie und ihr Ehemann gemäß der mit übergebenen Urkunde von weiland Ritter Volpracht Hase erkauft hatten [vgl. Franz Nr. 709]. Sie verzichtet für sich und ihre Erben auf alle Rechte und Ansprüche. Das Kloster soll dafür fleißig für sie und ihre Freunde beten. Metze und Mauritius bekunden ihre ausdrückliche Zustimmung.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Hulczheimer, Johann von Lohra (Lare) d. Jg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Johann von Eisenbach (Eysin-) und Dietrich Steindecker, Schöffe zu Marburg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 871, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.10.2026, 13:31 MESZ