Requisitionen und gerichtliche Auslieferungen von und an das brandenburg-ansbachische Amt Crailsheim
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 20 II Nr. 142
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 20 II Gutsarchiv Unterdeufstetten: Ältere Akten der Gutsverwaltung bis 1761
Gutsarchiv Unterdeufstetten: Ältere Akten der Gutsverwaltung bis 1761 >> 6. Beziehungen zu benachbarten Herrschaften >> 6.1 Markgraftum Brandenburg-Ansbach
1712-1713, 1715-1716, 1718
Enthält: 1. Vorladung des Hans Helmlein (Gehrhännßel) aus Unterdeufstetten nach Crailsheim zur Aussage und Anzeige gegen Kolben aus Krettenbach (Schlägerei), 1712; 2. Vorladung des Unterdeufstetter Wirts Melchior Meyer nach Crailsheim (Wilderei seines Sohnes, eines Branntweinbrenners in Wildenstein), 1713; 3. Stallung des Deufstetter Hirten, 1715; 4. Stallung des Jörg Stadelmann wegen Diebstahl, 1714-1715; 5. Vorladung des Kaspar Gänßmantel aus Unterdeufstetten wegen Verdacht auf Wilderei, 1716; 6. Stallung des Deufstetter Juden Marum Levi wegen Überführung eines kranken Stiers, 1716; 7. Stallung des Wirts Häberlein, des Bäckers Hans Georg Leypold sowie des Sohnes des Vogts von Wildenstein (Wirtshausschlägerei), 1718
1 Bü.
Archivale
Gänßmantel; Kaspar
Häberlein; Johann Christoph, Wirt
Helmlein; Hans (Gehrhännßel)
Kolben
Leypold; Hans Georg, Bäcker
Marum Levi
Meyer; Melchior, Wirt
Stadelmann; Jörg
Wildenstein; Vogt von (Sohn des)
Crailsheim SHA; brandenburg-ansbachisches Amt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:49 MEZ
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- Deposita, nichtstaatliche Archive und Nachlässe (Tektonik)
- Deposita (Tektonik)
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- 6. Beziehungen zu benachbarten Herrschaften (Gliederung)
- 6.1 Markgraftum Brandenburg-Ansbach (Gliederung)