Kopie eines Scheins, in dem Fürst Wolfgang die Annehmung seiner milden Disposition über 12 000 Taler so ihm Fürst Joachim Ernst und Fürst Bernhardt, Fürsten zu Anhalt, schuldig gewesen, ferner 84 Gulden jährlicher Zinse, so seine fürstlichen Gnaden zu Bernburg stehen gehabt, und von Thiemen Rauchhaupt an sich gebracht, bei dem Rat zu Halle gesucht, zusamt des Rats zu Halle Revers als auch Kopien der Verschreibung über diese Summe und andere Sachen mehr, dabei auch eine Originalobligation von Caspar Pflug an Fürst Wolfgang über 800 Taler
Vollständigen Titel anzeigen
Kopie eines Scheins, in dem Fürst Wolfgang die Annehmung seiner milden Disposition über 12 000 Taler so ihm Fürst Joachim Ernst und Fürst Bernhardt, Fürsten zu Anhalt, schuldig gewesen, ferner 84 Gulden jährlicher Zinse, so seine fürstlichen Gnaden zu Bernburg stehen gehabt, und von Thiemen Rauchhaupt an sich gebracht, bei dem Rat zu Halle gesucht, zusamt des Rats zu Halle Revers als auch Kopien der Verschreibung über diese Summe und andere Sachen mehr, dabei auch eine Originalobligation von Caspar Pflug an Fürst Wolfgang über 800 Taler
Z 4 III, 14 Nr. 58 (fehlt) (Benutzungsort: Dessau)
Z 4 (Benutzungsort: Dessau) Anhaltisches Gesamtarchiv. Alte Ordnung
Anhaltisches Gesamtarchiv. Alte Ordnung >> Hof- und Familienangelegenheiten >> Testamente der Fürsten von Anhalt und dort niedergelegte Stiftungen
1559
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:26 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 03. Land Anhalt und territoriale Vorgänger (941 - 1945) (Tektonik)
- 03.01. Gesamt-Anhalt (Gesamtung) bis 1848/63 (Tektonik)
- 03.01.01. Anhaltisches Gesamtarchiv (Tektonik)
- Anhaltisches Gesamtarchiv. Alte Ordnung (Bestand)
- Hof- und Familienangelegenheiten (Gliederung)
- Testamente der Fürsten von Anhalt und dort niedergelegte Stiftungen (Gliederung)