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A III 19 Familienarchiv Baums
Familienarchiv Baums >> Liegenschaften >> Verkauf, Tausch und Erwerb von Grundstücken
1873
Regest: 1873 Mai 29 und 30 Notarielle öffentliche Versteigerung von Immobilien in Kaldenkirchen (gerichtliche Teilungssache der Hubertina Zanders in Kaldenkirchen, Klägerin, gegen Gerhard Zanders, Ackerer in Kaldenkirchen, Eheleute Jacob Beyen, Kleinhändler in Breyell, und Barbara geb. Zanders sowie Alexander Kamps, Steueraufseher in Wevelinghoven für sich und als Hauptvormund seiner Kinder aus der Ehe mit † Catharina geb. Zanders, Beklagte). Johann Leonhard Baums, Ackerer in Kaldenkirchen, ersteigert eine Parzelle Holzung Op Ravens (Flur 2 Nr. 173/X 39). (Notar: Maximilian Emanuel Meckel, Kempen; Zeugen: Carl Schmitz, Schankwirt und Kleinhändler, und August Klein, Klempner in Kaldenkirchen)
Urkunden
Zanders, Hubertina
Zanders, Gerhard
Beyen, Jacob
Beyen, Barbara
Zanders, Barbara
Kamps, Alexander
Zanders, Catharina
Baums, Johann Leonhard
Meckel, Maximilian Emanuel
Schmitz, Carl
Klein, August
Breyell
Wevelinghoven
Kempen
Kaldenkirchen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:01 MEZ