Lehengüter und -leute: Verschiedenes, 1. Teil (1726-1729)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 5 Nr. 36/9
RL. 20. 10.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 5 Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein >> D Reichsmannlehen >> D 1 Allgemeines >> D 1.5 Serienakten zu den Reichsmannlehen (1726-1750)
1726-1729
Enthält v.a.: Todfall und Steuerrückstand des Hans May, genannt Hellbauer, in Zeubach; Errichtung einer Mühle unweit von Aufseß auf umstrittenem Schenk von Stauffenbergischen reichsmannlehenbaren Grund durch die Herren von Aufseß; Streitsache zwischen den Erben des Pankraz Rahner von Pretzfeld, Hans Fugmann und Konrad Dorn, und Hans Georg und Hans Dorsch von Kirchehrenbach wegen des reichsmannlehenbaren Kolmreuther ("Kalenreuther") Zehnten; Heimfall des Eichenhüller Zehnten nach dem Tod des Bambergischen Vogts zu Schesslitz, Pautner; Lasten des Ludwig Karl von Aufseß wegen des Heckenhofs; den Zimmerleuten und Stauffenbergischen Untertanen Hans Zeylmann und Andreas Diestler vorenthaltener Liedlohn für die von der Gemeinde Seelig auf herrschaftlichen Befehl dem Bambergischen Untertanen Hans Sponsel von Voigendorf wieder abgenommenen Kühe; Umwandlung der reichsmannlehenbaren Güter der verwitweten Pfarrersfrau von Heiligenstadt in Zoggendorf in Sohn- und Tochterlehen; Gesuch des Hans Seybott von Seelig um Nachlass der Gefälle; Gesuch bei dem Bayreuther Amt Erlangen um Genugtuung wegen des vorgenommenen Leimen-Grabens auf einem Reichsmannlehen; Tropfhausbau des Christoph Friedrich in Spardorf; Streit mit denen von Fuchs über die Jurisdiktion und das Vogteirecht in Wunderburg; Gesuch des Martin Götz von Eisenstadt (Burgenland, gebürtig aus Forchheim) um Antritt der Nachfolge als Lehenträger einer reichsmannlehenbaren Wiese zwischen Ebermannstadt und Pretzfeld; beabsichtigter Verkauf des Eichenhüller reichsmannlehenbaren Zehnten; vom Forchheimer Spitalverwalteramt begangener Frevel in der Stauffenbergischen Ortschaft Wohlmannsgesees; Frage der Reichweite der Bambergischen Jurisdiktion in Pretzfeld aus Anlass der von Bamberg mit Strafe belegten preußischen Werbungen unter ritterschaftlichen Untertanen; Reichsmannlehen-Revision in Hollfeld; Erlaubnis zum umgeldfreien Bierbrauen für den Schützen, Organisten und Schuldiener in Heiligenstadt; Streit zwischen Sponsel und Kaltenthaler um ein reichsmannlehenbares Waldgrundstück in Hollfeld; Streit um das Vogteirecht über die Hollfelder Mühle "hintern Berg"; Heimfall der "Castei" in Streit nach dem Todesfall des Herren von Leschwitz; Zustand der Waldgrunstücke in Wohlmuthshüll und Wunderburg; beabsichtigter Kauf der Hälfte der reichsmannlehenbaren Wunderburg durch Wolf; Zahlung des Todfalls und anderer rückständiger Steuern durch die Gebhard- und Dietzschen Erben und Differenzen mit dem Hochstift Bamberg deswegen; Auseinandersetzung mit dem Bayreuther Glashüttenamt um Zugehörden des Ritterguts Streit; Jagdberechtigung der Herren von Brandenstein in Seelig; Nachforschungen nach dem Lehenbrief über das Spardorfer Waldgrundstück
3 cm
Archivale
Aufseß; Herren von
Aufseß; Ludwig Karl von
Brandenstein, Herren von -
Diestler, Andreas; Zimmermann
Dietz
Dorn, Konrad
Dorsch, Hans Georg; Kirchehrenbach
Dorsch, Hans; Kirchehrenbach
Friedrich, Christoph; Spardorf
Fuchs, Herren von -
Fugmann, Hans
Gebhard
Götz, Martin; Eisenstadt (Burgenland), gebürtig aus Forchheim
Kaltenthaler; Hollfeld
Leschwitz, Herren von -
May, Hans; Zeubach
Pautner; Bambergischer Vogt in Schesslitz
Rahner, Pankraz; Pretzfeld
Seybott, Hans; Seelig
Sponsel, Hans; Voigendorf
Sponsel; Hollfeld
Wolf
Zeylmann, Hans; Zimmermann
Aufseß BT; Mühle
Bamberg BA; Hochstift
Bayreuth BT; Markgrafschaft: Amt Erlangen
Bayreuth BT; Markgrafschaft: Glashüttenamt
Ebermannstadt FO; Lehengüter
Eichenhüll, Stadelhofen BA; Zehnt
Eisenstadt, Burgenland [A]; Götz, Martin
Erlangen ER; Amt
Forchheim FO; Götz, Martin
Forchheim FO; Spitalverwalteramt
Heckenhof, Aufseß BT; Lehengut
Heiligenstadt BA; Bierbrauen
Heiligenstadt BA; Organist
Heiligenstadt BA; Pfarrersfrau
Heiligenstadt BA; Schuldiener
Heiligenstadt BA; Schütze
Hollfeld BT; Lehengüter
Hollfeld BT; Mühle
Hollfeld BT; Wald
Kirchehrenbach FO; Dorsch, Hans und Hans Georg
Kolmreuth, Pretzfeld FO; Zehnt
Pretzfeld FO; Jurisdiktion
Pretzfeld FO; Lehengüter
Pretzfeld FO; Rahner, Pankraz
Preußen; Soldatenwerbungen
Scheßlitz BA; Amt
Scheßlitz BA; Pautner (Bambergischer Vogt)
Seelig, Waischenfeld BT; Gemeinde
Seelig, Waischenfeld BT; Jagd
Seelig, Waischenfeld BT; Seybott, Hans
Spardorf, Uttenreuth ERH; Tropfhaus des Christoph Friedrich
Spardorf, Uttenreuth ERH; Wald
Streit, Mistelgau BT; Rittergut
Voigendorf, Wiesenttal FO; Sponsel, Hans
Wohlmannsgesees, Wiesenttal FO; Vergehen durch das Forchheimer Spitalverwalteramt
Wohlmuthshüll, Ebermannstadt FO; Wald
Wunderburg: Marloffstein, Uttenreuth ERH; Jurisdiktion
Wunderburg: Marloffstein, Uttenreuth ERH; Lehengüter
Wunderburg: Marloffstein, Uttenreuth ERH; Vogteirecht
Wunderburg: Marloffstein, Uttenreuth ERH; Wald
Zeubach, Waischenfeld BT; Lehengüter
Zeubach, Waischenfeld BT; Lehenleute
Zoggendorf, Heiligenstadt BA; Lehengüter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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