Kläger: Barthold Schlebusch und Johann Paul Dimpfel, Kaufleute und Bürger zu Hamburg, als Erben des Jean Baptist de Hertoghe, schleswig-holsteinischer Resident in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Lt. Joachim Borgeest, schleswig-holsteinischer Postkommissar in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Beweisführung über die Schadenshöhe in einem Streit um eine Forderung des Beklagten in Höhe von 5134 Mark aus einer Bürgschaft des Jean Baptist de Hertoghe für Wilhelm de Hertoghe, Postmeister in Kiel; Kläger-Einrede der Verjährung.
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Kläger: Barthold Schlebusch und Johann Paul Dimpfel, Kaufleute und Bürger zu Hamburg, als Erben des Jean Baptist de Hertoghe, schleswig-holsteinischer Resident in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Lt. Joachim Borgeest, schleswig-holsteinischer Postkommissar in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Beweisführung über die Schadenshöhe in einem Streit um eine Forderung des Beklagten in Höhe von 5134 Mark aus einer Bürgschaft des Jean Baptist de Hertoghe für Wilhelm de Hertoghe, Postmeister in Kiel; Kläger-Einrede der Verjährung.
211-2_S 43
S 3215
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1721,1738-1739,1755-1758
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Caesar Scheurer. Beklagter: Lt. Gotthard Johann Hert.- Instanzen: 1. (Obergericht 1755). 2. Reichskammergericht 1756-1757 (1756-1758).- Darin: Bürgschaft von 1721 des Jean Baptist de Hertoghe und des Otto L(o)uis gegenüber Friedrich Christian von Wedderkop, schleswig-holsteinischer Generalpostdirektor und Gutsbesitzer auf Neudorf, für die Schäden bis zu 3000 Reichstaler, die Wilhelm de Hertoghe als Postmeister verursachen könnte, sowie eine Zession dieser Bürgschaft durch Friedrich Christian von Wedderkop 1739 an den Beklagten; Nachtrag von 1738 zu dem Testament des Jean Baptist de Hertoghe; "Schreiben um Bericht" des Reichskammergerichts von 1755; Revers von 1758 des Beklagten über die Zurückziehung der Klage bei Zustandekommen eines außergerichtlichen Vergleichs.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11333 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ