Regierungskonzepte und -protokolle
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Z 90, VII Nr. 83 Bd. I (Benutzungsort: Dessau)
Z 90, XI Nr. 61
Z 90 (Benutzungsort: Dessau) Regierung Zerbst
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Dez. 1763 - Febr. 1764
Enthält u.a.: Ernennung fürstlicher Räte und Hofräte durch Fürst Friedrich August zu Anhalt.- General-Visitation in den Stadtvierteln. - Teilung der Kapitalien und Sporteln der Witwe des verstorbenen Vizebotenmeister Kunad.- Vergleich zwischen dem Hofadvokaten Johann Siegmund Ludwig Stich und dem Faktor Huth zu Roßlau.- Gesuch des Leinwebergesellen Johann Andreas Thiele aus Belzig um Erlass der Mutzeit.- Siegelabdruck.- Ereignung von zwei Fällen im Amt Walternienburg wegen unterlassener Lehnsverbindlichkeiten.- Aushebung der im letzten Krieg gesetzten Wappenschilder und deren Lieferung an die Hochfürstliche Kammer.- Deserteure des Anhalt-Zerbstischen Infanterie-Bataillons, wie Gebrüder Christian und August Friedrich aus Coswig, August Hausmann aus Walternienburg, Johann Hoeftmann aus Borne, Andreas Michelmann aus Polenzko und Andreas Nebel aus Grochewitz.- Bitte des Juden Samuel Moses aus Dessau um einen Kapturbefehl für die Juden Nathan Samuel und Hirsch Samuel wegen rückständigen Wechselkapitals von 1.900 Taler nebst Zinsen.- Bericht, die Regulierung der Vorspanne bei Durchmärschen betreffend.- Beschwerde des Kellerwirts Jacob Telß zu Roßlau gegen die inhaftierte Johanna Christina Waegener aus Wittenberg.- Antrag des Müllers Gottfried Gartz auf obervormundschafliche Approbation für den unmündigen Stabrodt zum Zweck einer Ausbildung.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:18 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 03. Land Anhalt und territoriale Vorgänger (941 - 1945) (Tektonik)
- 03.02. Anhaltische Teilfürstentümer 1603 - 1848 (Tektonik)
- 03.02.04. Anhalt-Zerbst (1603/06 - 1793/97) (Tektonik)
- Regierung Zerbst (Bestand)
- 07. Jahrgänge der einzelnen Ausfertigungen, Protokolle und dergleichen (Gliederung)
- Regierungskonzepte und -protokolle (Archivale)