Kaufabrede des Christophorus Agricola über einen Hausanteil
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E 4/6 Nr. 8
E 4/6 Hausarchiv Adlerstr. 25
Hausarchiv Adlerstr. 25
21.03.1638
Susanna Lerchenfelder geb. Püttel mit Beistand des Georg Dümpfel und ihres Ehemannes Johann Friedrich Lerchenfelder, vekauft ihren ererbten Anteil an der Behausung zum Straußen genannt auf dem alten Roßmarkt gelegen, an Christoph Agricola und an Georg Achatius Heher Dr. jur. als Bevollmächtigter der Töchter Anna Maria Agricola und Veronica Helena Maria Agricola. 5 Petschaftssiegel und Unterschriften: Christoph Agricola, Georg Achatz Heher, Johann Friedrich Lerchenfeld, Susanna Lerchenfeldin, Georg Dümpfel
Umfang/Beschreibung: o.A.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/6 - Adlerstr. 25
Agricola, Anna Maria
Agricola, Christof
Agricola, Veronica Helena Maria
Dümpfel, Georg
Heher, Georg Achatius Dr. jur.
Lerchenfeld, Johann Friedrich
Lerchenfeld, Susanna
Püttel, Susanna
Adlerstr. 25
Roßmarkt
Strauß (Hausname)
Kaufabrede
Hausanteil
Bevollmächtigter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ