Maria Clara von Spaur, Äbtissin, Margaretha von Westerholt, Dechantin, Elisabeth von Beveren, Seniorin, Agnes von Raesfeld und sämtliche Konventualinnen des Stifts Nottuln bezeugen am 22. Juni 1626, nachdem sie ihrem gewesenen Amtmann Henrich Hame 175 Reichstaler schuldig geblieben seien und nunmehr Hames Erben diese Summe begehren, so haben die Äbtissin, Dechantin, Seniorin und der Konvent des Stifts Nottuln bei Lubbert Holtrup, Elemosinar und Vikar der Hohen Kirche zu Münster, diese Summe gegen eine jährliche Pension aufgenommen, um Hames Erben auszuzahlen. Es folgen Ausführungen zum Unterpfand, zur Schadloshaltung und Loskündigung. Siegelankündigung der Aussteller. Rückseitig Quittung des Billerbecker Pastors Bernhard Theodor Humperdinck vom 10. Dezember 1717 über die Zedierung und Transportierung der obigen Obligation durch die Dechantin und das Kapitel des Stifts Nottuln. Vermerk der Regierung zu Münster vom 8. Januar 1830 über die Einlösung der Schuldurkunde des Stifts Nottuln vom 22. Juni 1626 am 10. Dezember 1817 und die Ablegung der darin erwähnten Schulden des Hanhoff sowie des Wegener
Vollständigen Titel anzeigen
Maria Clara von Spaur, Äbtissin, Margaretha von Westerholt, Dechantin, Elisabeth von Beveren, Seniorin, Agnes von Raesfeld und sämtliche Konventualinnen des Stifts Nottuln bezeugen am 22. Juni 1626, nachdem sie ihrem gewesenen Amtmann Henrich Hame 175 Reichstaler schuldig geblieben seien und nunmehr Hames Erben diese Summe begehren, so haben die Äbtissin, Dechantin, Seniorin und der Konvent des Stifts Nottuln bei Lubbert Holtrup, Elemosinar und Vikar der Hohen Kirche zu Münster, diese Summe gegen eine jährliche Pension aufgenommen, um Hames Erben auszuzahlen. Es folgen Ausführungen zum Unterpfand, zur Schadloshaltung und Loskündigung. Siegelankündigung der Aussteller. Rückseitig Quittung des Billerbecker Pastors Bernhard Theodor Humperdinck vom 10. Dezember 1717 über die Zedierung und Transportierung der obigen Obligation durch die Dechantin und das Kapitel des Stifts Nottuln. Vermerk der Regierung zu Münster vom 8. Januar 1830 über die Einlösung der Schuldurkunde des Stifts Nottuln vom 22. Juni 1626 am 10. Dezember 1817 und die Ablegung der darin erwähnten Schulden des Hanhoff sowie des Wegener
B 061u, 95
B 061u Fürstbistum Münster, Pfennigkammer - Urkunden
Fürstbistum Münster, Pfennigkammer - Urkunden
1626 Juni 22, 1717 Dezember 10 (1817, 1830)
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Ausstellort: Nottuln, Billerbeck
Siegelführer: Stift Nottuln
Siegelführer: Stift Nottuln
Stift Nottuln
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:58 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Pfennigkammer (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Pfennigkammer / Urkunden (Bestand)