Mülheim (Teilbestand Bonn) (Bestand)
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3MB 004
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 3MB Mittelbehörden / Kirchenkreise >> 3MB 004 Mülheim (Best. Bonn)
Bestandsbeschreibung: Mülheim (Teilbestand Bonn) 1817 wurde in Erinnerung an die ehemalige reformierte Klasse Mülheim des 17. Jahrhunderts eine gleichnamige Kreissynode eingerichtet. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs sie auf 28 Gemeinden an, so dass sie 1894 in die Kreisgemeinden Köln und Bonn (mit zunächst 16 Gemeinden) aufgeteilt wurde. 1933 gab der Kirchenkreis Köln die Ortsakten derjenigen Gemeinden, die zum Kirchenkreis Bonn gekommen waren, an das Provinzialkirchenarchiv ab. Diese Gemeinden -außer Bonn und Bornheim- gehören heute zu den Kirchenkreisen Bad Godesberg-Voreifel sowie An Sieg und Rhein. Inhalt: Nachweisung der dienstlichen und persönlichen Verhältnisse der Pfarrer 1877-1933; Ortsakten (gemischte Korrespondenzserien, Rechnungen und Etats, z. T. Lokalkonsistorium Köln) folgender Gemeinden: Beuel (1895-1910), Bonn (1818-1917), Bornheim (1880-1906), Groß-Büllesheim (1837-1875), Eitorf (1855-1910), Euskirchen (1861-1904), Flamersheim (1817-1920), Godesberg (1855-1917), Herchen (1813-1914), Honnef (1889-1905), Honrath (1817-1910), Königswinter (1850-1910), Leuscheid (1819-1914), Oberkassel (1821-1910), Ruppichteroth (1783-1914), Seelscheid (1817-1914), Siegburg (1829-1914), Wahlscheid (1772-1910). Verluste/Lücken: Der in Köln verbliebene Teil des Kirchenkreisarchivs Mülheim wurde 1944 bei Luftangriffen vernichtet. Literatur: Ferdinand Magen: Der Kirchenkreis Mülheim am Rhein 1817-1894, Rödingen 2002. Ergänzende Archivbestände: 1OB 008 (Ortsaktenserie des Konsistoriums zu den genannten Gemeinden).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ