Kläger: Lucas Christian Nickel, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Goswin de Jager und der Notar Johann Heinrich Otte in Altona (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Verweisung auf eine Rekonventionsklage in einem Streit um die Bezahlung von 1000 Reichstalern durch den Kläger aus einer Bürgschaft für eine Obligation des fallierten Johann Cord Stahmer, Zuckerbäcker in Hamburg, Hinweis des Klägers, dass diese Obligation durch die Zession einer anderen Forderung schon bezahlt sei
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Kläger: Lucas Christian Nickel, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Goswin de Jager und der Notar Johann Heinrich Otte in Altona (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Verweisung auf eine Rekonventionsklage in einem Streit um die Bezahlung von 1000 Reichstalern durch den Kläger aus einer Bürgschaft für eine Obligation des fallierten Johann Cord Stahmer, Zuckerbäcker in Hamburg, Hinweis des Klägers, dass diese Obligation durch die Zession einer anderen Forderung schon bezahlt sei
211-2_N 11
N 1193
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> N
1753-1762,1771-1774(1771-1775)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Wilhelm Mainone. Beklagter: Lt. Johann Eberhard Greineisen.- Instanzen: 1. Obergericht 1769-1770. 2. Reichskammergericht 1771-1774 (1771-1775).- Darin: Obligation von 1753 des Johann Cord Stahmer über von den Geschwistern Hävesche empfangene 9000 Mark Species und Zession von 1761 dieser Obligation an Georg Heinrich Otte; Bürgschaft von 1757 des Klägers sowie des Benjamin und Carsten Hävesche für eine Schuld des Johann Cord Stahmer bei Jacob Gerhard, Schwiegervater des Georg Heinricht Otte in Altona; Aktenstücke (unter anderem Subsidial-Schreiben an den Rat der Stadt Altona) aus anderen Prozessen der Parteien 1761-1762.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11278 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ