Veit von Sürgenstein zu Oberreitnau verleiht als Vogt der Witwe und Kinder des Friedrich Humpis von Waltrams zu Schonburg (=Schomburg) Jakob Felder und Ehefrau Apollonia Schayerlerin zu Pfaffenweiler, Leibeigenen der Humpis, deren Gut in Pfaffenweiler, das zuvor Jos Schayerlin innehatte. Die Beliehenen müssen das Gut persönlich in Hubers Weise bewirtschaften und in gutem Zustand halten. Sie dürfen nichts entfremden und nur eine Feuerstelle haben. Hausleute dürfen sie nicht aufnehmen. Der Ehrschatz beträgt 100 fl rh. Zu Martini reichen sie 1 Malter Hafer Wangener Maßes und 26 lb d Landswährung, 2 Fasnachthennen, 6 Hühner und 100 Eier. Wenn die Vogtkinder das Gut selber bebauen wollen, müssen sie den Ehrschatz zurückzahlen und einen Jahreszins nachlassen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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