Affäre Mappus und kein Ende - Lecks im EnBW-Untersuchungsausschuss

Verzeichnungsstufe:
Archivale
Archivaliensignatur:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 R130017/206
Kontext:
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013 >> Unterlagen
Laufzeit:
13. Juni 2013
Enthältvermerke:
Eigentlich sollte der EnBW-Untersuchungsausschuss klären, was der ehemalige Ministerpräsident Stefan Mappus mit dem Banker Dirk Notheis ausgekungelt hatte, und ob er sich der Untreue schuldig gemacht hat. Aber kaum, nachdem der Ausschuss seine Arbeit aufgenommen hatte, gingen die Kungeleien weiter.
Informationen flossen aus dem Ausschuss direkt zu Stefan Mappus. Ulrich Müller, der Vorsitzende höchstpersönlich, übergab Mappus Unterlagen, nachts auf einem Parkplatz. Als das herauskam, trat er zurück. Es folgte Datenleck auf Datenleck: CDU Obmann Volker Schebesta verabschiedete sich aus dem Ausschuss. Auch er hatte Mappus kontaktiert. CDU-Fraktionsvize Mack wurde beim Email schreiben erwischt. Und CDU-Landtagspräsident Guido Wolf wusste seit Oktober 2012 zumindest von einem Leck, sagte aber nichts!
Was brachte CDU-Abgeordnete dazu, verbotenerweise Unterlagen an Stefan Mappus weiter zu geben? Warum hat Landtagspräsident Wolf so lange geschwiegen? Und was wird Stefan Mappus dazu sagen, wenn er erneut vom Ausschuss vernommen wird? Macht der Ausschuss irgendwann seine Arbeit?
Im "Zur Sache"-Studio Edda Markeli, landespolitische Korrespondentin des SWR, im Gespräch mit Clemens Bratzler.
Umfang:
0'04
Archivalientyp:
AV-Materialien
Indexbegriffe Sache:
Landtag: Untersuchungsausschuss EnBW-Deal
Partei: CDU: Untersuchungsausschuss EnBW-Deal
Digitalisat im Angebot des Archivs:
kein Digitalisat verfügbar
Bestand:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013
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