Sammlung theologischer Schriften
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 114 Bü 2707
Bü 1531
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 114 Limpurg-Gaildorf-Solms-Assenheim, Herrschaft
Limpurg-Gaildorf-Solms-Assenheim, Herrschaft >> 1. AKTEN >> 1.5 Hoheitsrechte, Jurisdiktion >> 1.5.1 Patronat >> 1.5.1.1 Kirchen- und Schulwesen
[um 1550-um 1650]
Enthält: Abschrift von Luthers "Treuer Vermahnung an einen Pfarrherrn, daß er zu unbilligem Absetzen eines Predigers nicht stillschweigen noch zu eines andern an sein Statt Eindringen willigen solle [...]" von 1531; Abschrift von Luthers "Zensur über den Streit der Feinde Gottes und seines Worts"; Abschrift der "Antwort der Diener der Kirchen Christi zu Hamburg und Lüneburg auf das Bekenntnis des Dr. Andreas Osiander von dem Mittler Jesu Christi und von der Gerechtigkeit des Glaubens [...]" von 1552; Abschrift der "Expositio causarum" für den Übertritt des Jesuiten Johannes Cambilhon zum Augsburgischen Bekenntnis von 1608 (in lateinischer Sprache); Abschrift eines gegen die Jesuiten gerichteten Gedichts mit dem Titel "Jesuigographia"
Limpurg-Gaildorfer Erbschenkenarchiv
5 Schr.
Archivale
Cambilhon, Johannes, Jesuit
Osiander, Andreas, lutherischer Theologe
Hamburg HH
Lüneburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:54 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Limpurg-Gaildorf-Solms-Assenheim, Herrschaft (Bestand)
- 1. AKTEN (Gliederung)
- 1.5 Hoheitsrechte, Jurisdiktion (Gliederung)
- 1.5.1 Patronat (Gliederung)
- 1.5.1.1 Kirchen- und Schulwesen (Gliederung)