Wertheim gegen Kurmainz wegen Stadt und Schloss Külsheim
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 2696
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 146, 330, ohne Nr./ 102a LS I/28, Aktennachträge aus den Verzeichnungsprojekten,
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Verhältnisse zu anderen Herrschaftsträgern >> Kurmainz
(1465 - ) 1530-1538
Enthält u.a.: Schreiben des Erzbischofs Albrecht von Mainz zur Umsetzung des Reichskammergerichts-Urteils zwischen Kurmainz und Justine Rosenhofer als Erbin des Hans von Wittstadt; Terminsetzungen durch den Pfalzgrafen Darin: Graf Johann von Sulz, kaiserlicher Hofrichter in Rottweil, gibt Anton von Wittstadt Zugriff auf Besitzungen des Grafen Johann von Wertheim (1466); diverse Vorakten zur Fehde zwischen Wittstadt und Wertheim um 1466 ("Külsheimer Anschlag"); Ladungsschreiben Kaiser Friedrichs III. zur Appellation des Grafen Johann gegen das Urteil von Sulz (1467 Februar 27); die Sachsenherzöge Ernst und Albrecht urkunden zur Verpfändung Külsheims an sie im Streit zwischen Graf Johann von Wertheim und Kurmainz (1482, Abschrift)
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Archivale
Vgl. G-Rep. 41_67 und 220 sowie G-Rep. 120_8540; Lit.: Elmar Weiss, Geschichte der Stadt Külsheim Bd. 1, S. 53ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ