Große Produktionshalle der Firma Schuhfabrik Gustav Hoffmann
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KA Kle F6, 1124
F06 - Fotosammlung Steiger
F06 - Fotosammlung Steiger
Beschreibung: Die Schuhfarbik Gustav Hoffmann, gegründet 1908, wurde in den Jahren 1924 und 1925 durch einen Neubau an der Steinstraße (heute Siegertstraße) erweitert (siehe Bericht im Volksfreund vom 15.12.1924). Die Länge des Gebäudes betrug vd. 200 Meter und wurde nur durch die Jägerstraße unterbrochen. Dort wurden die Fabrikationsräume wesentlich erweitert, es wurden Garagen für die Lastautomobile geschaffen, dazu eine Portierswohnung und Sozialräume (Badeeinrichtungen, Aufenthaltsräume usw.) Ferner mußte das Maschinenhaus wesentlich vergrößert und mit leistungsstarken Maschinen ausgestattet werden. Hinter dem drei- und viergeschossigen Gebäuden an der Materborner Allee und der Steinstraße lagen die eingeschossigen Werkstätten. Das Bild zeigt eine solche Werkhalle mit der Belichtung von oben.
Ewald Steiger, Kleve
Archivale
Kleve
Schuhfabrik Gustav Hoffmann
Elefantenschuhe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ