Das Capitel zu Cleve verleiht das von den bisherigen Aufsitzern resignirte Baugut (bougott) und Land zu Birk im Gerichte Till nebst Ackerland, Broichland und Weiden dem Gerard Wevell, zur Zeit Koch des Grafen von Cleve und von der Mark, dessen Ehefrau Lysbeth sowie beider Töchtern Fenne und Aleid auf 4 Leiber für eine jährliche Abgabe von 6 Scheffel Roggen und 6 Scheffel Hafer und 1 1/2 Goldschild. Gegheven in den jaeren ons heren Dusent vierhondert ende twelff, des sevenden dages in dem Merte.
Vollständigen Titel anzeigen
Das Capitel zu Cleve verleiht das von den bisherigen Aufsitzern resignirte Baugut (bougott) und Land zu Birk im Gerichte Till nebst Ackerland, Broichland und Weiden dem Gerard Wevell, zur Zeit Koch des Grafen von Cleve und von der Mark, dessen Ehefrau Lysbeth sowie beider Töchtern Fenne und Aleid auf 4 Leiber für eine jährliche Abgabe von 6 Scheffel Roggen und 6 Scheffel Hafer und 1 1/2 Goldschild. Gegheven in den jaeren ons heren Dusent vierhondert ende twelff, des sevenden dages in dem Merte.
AA 0358 Kleve, Stift, Akten
Kleve, Stift, Akten >> 1. Akten >> Kopiar des Stifts, 1. Bd. folio 170 Bl. Angelegt im 15. Jahrhundert, fortgeführt bis ca. 1580
1412 März 7
Urkunde
Siehe Copieb. Düss. f. 33
Kopiar des Stifts, 1. Bd. folio 170 Bl. Angelegt im 15. Jahrhundert, fortgeführt bis ca. 1580
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:53 MESZ