Robert Wilhelm Bunsen an Karl Weltzien
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27072 Nachlass Karl Weltzien
27072 Nachlass Karl Weltzien >> 1 Korrespondenzstücke in der alphabetischen Folge der Absender >> 1.20 Bunsen, Robert Wilhelm (*1811, +1899)
1859 November 12, Heidelberg
Enthält: (1r) Bunsen erhielt von Weltzien ein Buch und bedankt sich ausführlich. (1v) Er lobt die konzise und zur weiteren Beschäftigung animierende Darstellung des Stoffs und sieht einer zweiten Auflage entgegen. (2r) (Gustav Robert) Kirchhoff und Bunsen analysieren gemeinschaftlich die "Substanzen, aus denen die Sonne und die helleren Fixsterne bestehen". Die angewandte Methode der Spektralanalyse ist aufgrund ihrer Genauigkeit zur Untersuchung "irdischer Stoffe" hervorragend geeignet: Die Nachweisgrenze für Lithium in Gegenwart von Kali und Natron liegt bei 1/1000 Milligramm; 20 g Analysensubstanz (Meerwasser) genügen. Die Nachweismethode ist ebenfalls für Pflanzenaschen geeignet. Bunsen wies Lithium in "fast allen Pflanzenaschen" nach. Bunsen verzichtet zugunsten seiner Forschungen auf eine Reise nach Karlsruhe. Bunsen verzichtet ebenso auf eine Weihnachtsreise nach Paris, um stattdessen nach München zu fahren. Bunsen bittet Weltzien um Begleitung dorthin. Bunsen will bei (Carl August von) Steinheil "einen Apparat" besprechen und anfertigen lassen.
2 Blatt
Handschriften
Heidelberg/DE
Karlsruhe/DE
München/DE
Paris/FR
Spektralanalyse
07.03.2025, 09:23 MEZ
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