Bundespolitik wirft ihren Schatten hinterher: Koalitionsverhandlungen in Stuttgart
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D661008/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1966 >> Dezember
10. Dezember 1966
(O-Ton) Friedrich Stock, FDP/DVP-Fraktionsvorsitzender von Baden-Württemberg: Besprechungspause im Koalitionsgespräch: Es ist noch alles offen / Sachfragen: Schulfrage, Finanzen des Landes, Finanzausgleich mit dem Bund, Wahlrecht / Noch keine Personalfragen / Das Angebot der CDU an die SPD hat die Marschrichtung der FDP nicht beeinflusst / Bei Verhandlungen mit der SPD stehen dieselben Fragen im Vordergrund / (3'28)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: zu den bisherigen Koalitionsgesprächen / Primär wurde die Schulfrage besprochen / (0'35)
(O-Ton) Walter Krause, SPD-Fraktionsvorsitzender von Baden-Württemberg: Bisher keine Einigung in der Schulfrage / Wenigstens der Versuch ernsthafter Gespräche / Der Glaube (an eine große Koalition) allein macht selig / (0'54)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: Kann nicht sagen, wann Neubildung der Regierung und Wahl des Ministerpräsidenten stattfinden: möglichst rasch / (0'21)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: zu den bisherigen Koalitionsgesprächen / Primär wurde die Schulfrage besprochen / (0'35)
(O-Ton) Walter Krause, SPD-Fraktionsvorsitzender von Baden-Württemberg: Bisher keine Einigung in der Schulfrage / Wenigstens der Versuch ernsthafter Gespräche / Der Glaube (an eine große Koalition) allein macht selig / (0'54)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: Kann nicht sagen, wann Neubildung der Regierung und Wahl des Ministerpräsidenten stattfinden: möglichst rasch / (0'21)
0:08:08; 0'08
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Landespolitik
Baden-Württemberg; Landesregierung: Koalitionsverhandlung
Baden-Württemberg; Landesregierung: Regierungsbildung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ