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Auseinandersetzung um die Gerichtsbarkeit des Domkapitels in 1. Instanz bei seinen Eigenhörigen (Einzelfälle)
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Domkapitel Minden - Akten >> 12. Justiz und Polizei
1753-1766
Enthaeltvermerke: Enthält: 6. Inhaftierung des Johann Heinrich Klöpper aus Rosenhagen im Streit mit Hermann Heinrich Kleine wegen Scheltworten 1753 11. Gärtner und Obermeyer, Eigenhörige zu Schnathorst ./. Poggenpuhl wegen einer Leinsaatschuld 1753 13. Streit mit dem Amt Reineberg um die Jurisdiktion 1754 30. Streit um die Pfändung bei Spethmann zu Sessem 1751-1752 42. Nutzung von Land der Bunten-Stätte durch Bierbaum 49. Beschwerde gegen den Oberamtmann Barkhausen zu Reineberg wegen Pfändungen bei den Eigenhörigen Spethmann, Bahe, Reckert und Schnaacke zu Schnathorst 1756 69. Befehl an den Untervogt Röhe zur Rückgabe des Zinskorns und Anlegung eines Verzeichnisses 1757 73. Christian Heinrich Reecker zu Barkhausen ./. Gabriel Koch wegen einer Hecke 1759 80. Friedrich Strathmann auf Reeckers-Stätte zu Schnathorst ./. Heinrich Hermann Kröger: Schäden auf seinen Feldern durch die Pferde des Krögers 1761 81. Pfändung und Inhaftierung des Johann Jobst Overwater, Eigenhöriger zum Wedigenstein, durch Hausbergische Beamte, den Kriegsrat Meyer 1764 Beschwerde des Hermann Galle zu Barkhausen durch den Untervogt Röhr wegen eines angeblich nicht entrichteten Weinkaufs 1764
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.