Schächten von Tieren und Verwendung des Blutes als menschliche Nahrung
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 151/11 Bü 54
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 151/11 Innenministerium, Abteilung XI: Veterinärwesen
Innenministerium, Abteilung XI: Veterinärwesen >> 7. Lebensmittelüberwachung >> 7.1 Allgemeines
1015 - 1917, 1923 - 1931
Enthält u.a.: Anwendung der Schlundzange bei Rindern bzw. des Rachenkolbens beim Brühen der Schweine, 1916; erneutes Verbot des Genusses des Blutes geschächteter Tiere, 1924; Deutsche Tierärztliche Zeitschrift Nr. 49 vom 8.1201928; Eingaben des Exportschlächters David Fröhlich & Sohn, Bad Mergentheim, die nicht für Juden bestimmten Tiere aus religiösen Gründen weiter schächten zu dürfen, 1929; Gesetz- und Verordnungsblatt Bayerns Nr. 15 vom 22.5.1930 über das Verbot des Schächtens; 2 Gutachten zur Frage der betäubenden Wirkung des Schächtschnittes, 1927 - 1928; 3 Broschüren zur Schächtfrage, 1928-1930; Merkblatt über das Schächten, 1931; Eingaben des Württembergischen Frauentierschutzvereins wegen angeblicher Tierquälereien durch Schächten, 1930 - 1931; Anträge in Landtagssitzungen, 1931; Betäuben mit Chemikalien bzw. Strom, 1931
1 Bü, Qu. 1-107
Archivale
Fröhlich, David; Exportschlächter
Bad Mergentheim TBB; Exportschlächter David Fröhlich & Sohn
Juden
Zeitschriften; "Deutsche Tierärztliche Zeitschrift"
Zeitungen; "Gesetz- und Verordnungsblatt Bayerns"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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- Innenministerium, Abteilung XI: Veterinärwesen (Bestand)
- 7. Lebensmittelüberwachung (Gliederung)
- 7.1 Allgemeines (Gliederung)