Verkauf eines Zinses zu Binsförth an die Klosterjungfrauen Margarethe und Katharina Holzsadel zu Heydau durch Henne und Cyne Castorf
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 28, 572
Urk. 28, A II 1494 September 9
Urk. 28 Kloster Heydau - [ehemals: A II]
Kloster Heydau - [ehemals: A II] >> 1494-1499
1494 September 9
Ausfertigung, Pergament, Siegel anhängend
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno 1494 in Crastino nativitatis gloriose virginis Marie
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Castorf und seine Frau Cyne, wohnhaft zu Binsförth, bekunden, dass sie 2 1/2 Pfund jährlichen Zins, aus ihrem Haus und ihrer Hofreite zu Binsförth fallend, den Schwestern Margarethe und Katharina Holzsadel, Klosterjungfrauen zu Heydau, für 10 Pfund Pfennige wiederkäuflich verkauft haben.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Castorf und seine Frau Cyne, wohnhaft zu Binsförth, bekunden, dass sie 2 1/2 Pfund jährlichen Zins, aus ihrem Haus und ihrer Hofreite zu Binsförth fallend, den Schwestern Margarethe und Katharina Holzsadel, Klosterjungfrauen zu Heydau, für 10 Pfund Pfennige wiederkäuflich verkauft haben.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ