Margaretha von Oesterreich und Burgund, Herzogin-Mutter von Savoyen, verpflichtet sich, die altbegründeten Ansprüche des Herzogs Johann von Cleve, Grafen von der Mark, zum Lohn für seine Theilnahme am Geldrischen Kriege gegen Karl von Egmond und dessen Anhänger bei ihrem Vater zu unterstützen: Dieselben fußen, wie ihr Johanns Boten auseinandergesetzt haben, auf bisher unerfüllten, in Ansehung der von Johann und seinen Vorgängern dem Hause Burgund geleisteten Dienste gegebenen Versprechungen und beziehen sich auf die (durch eine Geldsumme ablösbare) Verpfändung der Vogtei von Geldern, die dem Herzog Johan sowohl von dem weiland Großvater der Herzogin Margaretha (Herzog Carl), dann durch ihre weiland Mutter, als von ihrem Vater und ihrem verstorbenen Bruder, dem Könige von Castilien, gemachten Geschenke, Übertragungen und Versprechungen einiger Theile des Geldrischen Lands, den Genuss der ihm von dem Bruder der Herzogin bewilligten Pension, die Exemption der Städte Emmerich und Wesel von den Stättegebühren von Gorkem, Kroenhoven und Ghernliet; endlich darauf, dass der Herzog von Cleve für seine Theilnahme am Geldrischen Krieg von *unleserlich* am Romzuge, welcher dem Kaiser bewilligt sei oder von den Fürsten des Reichs auf dem Reichstage zu Constanz bewilligt werden würde, befreit bleibe. Donne a Anvers le derrenier jour de Juiny *unleserlich* mil cincqcens et sept.
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