Protokolle der Landesregierung
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Rep. 5a, Nr. 1066
Rep. 5a Fach 87 Nr. 54 Bd. II
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 3 Die königlich-schwedische Regierung, auch deren Korrespondenz mit Bedienten >> 2.2 3 5 Protokolle der Regierung
1666-1670
Enthält: Protokolle der Regierung vom 5. Januar 1666 bis 30. Dezember 1667 (mit Verzeichnis), u.a. zu folgenden Inhalten: Allgemein: - zu Kirchen- und Schulsachen, Militär- und Fortifikationssachen, Bestallungen, zu Mühlen- und Deichsachen, Zoll-, Akzise- und Kontributionssachen, zu rückständigen Geldern, Landbau-, Krug-, Markt- und Postsachen, zu Jurisdiktions- und Kriminalsachen, zu Kloster-, Münz-, Forst-, Wege-, Meier- und Zehntsachen, zum Rossdienst, zu Strand-, Lehn-, Grenz- und Wasserbausachen, zu Jagd- und Fischereisachen, Stipendien, Kreissachen und Injuriensachen Insbesondere: - zur Besetzung der Richterstelle in Oberndorf mit Barthold Schröder (1666); zu Verhandlungen mit der Stadt Bremen und auswärtigen Gesandten wegen Beilegung der Streitigkeiten zwischen Schweden und der Stadt (1666), auch zu weiteren Streitpunkten mit Bremen, u.a. wegen der Donatare (1667); zum Prozess gegen den Bremer Baumeister Johann von Hassel (1666/67); zur Vokation des Bremer Dompastors Nikolaus Kuhle nach Bederkesa (1666) bzw. Sandstedt (1667); zur Einquartierung und Kontribution (1666/67); zu den aus dem Schatz gezogenen Ländereien und der Schatzfreiheit der Gräfen (1666); zu diversen Streitsachen, auch zwischen einzelnen Kollegen, u.a. Generalsuperintendent Michael Havemann und Senior Mag. Jacob Hackmann (1666/67); zu Verhandlungen mit den Landständen, u.a. wegen Einführung des Hofgerichts (1667); zur Ernennung eines neuen Schulrektors in Bremen (1667); zum Brückenbau in Bremervörde (1667); zur Erteilung von Seepässen an Hamburger Bürger für den Walfischfang nach Grönland (1667); zum Stader Ruderzoll und zur Verpfändung des Elbzolls (1667); zum Festungsbau in Stade (1667); zur Trennung der Kirchen in Geversdorf und Neuhaus (1667); zur Kombination der beiden Städte Verden (1667); zu diversen Kammersachen (1666/67); zu Streitigkeiten im Justizkollegium, u.a. anlässlich der Ernennung des Dr. Matthias Huss zum Justizrat (1667) auch: Protokolle vom 25. Dezember 1666 bis 5. Mai 1670 (vermutlich Handschrift des Kanzlers Daniel Nicolai)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:124740316:Hackmann, Jacob
Index-Gruppe: frei: GND:124383955:Havemann, Michael
Index-Gruppe: frei: GND:129201731:Huss, Matthias Wilhelm
Index-Gruppe: frei: GND:120280663:Nicolai von Greiffencrantz, Daniel
Index-Gruppe: frei: GND:124383955:Havemann, Michael
Index-Gruppe: frei: GND:129201731:Huss, Matthias Wilhelm
Index-Gruppe: frei: GND:120280663:Nicolai von Greiffencrantz, Daniel
Die Digitalisate dieser Akte befinden sich unter der Signatur Rep. 5a Nr. 1064 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7394681) (alte Archivsignatur Rep. 5a Fach 87 Nr. 54 Bd. I/1)
Schröder, Barthold, Richter, Oberndorf Hassel, Johann von, Baumeister, Bremen Kuhle, Nikolaus, Dompastor, Bremen Havemann, Michael, Generalsuperintendent Hackmann, Jacob, Mag., Senior Huss, Matthias, Dr., Justizrat Nicolai, Daniel, Kanzler, Protokolle
Oberndorf, Richterstelle Bremen, Stadt, Streitsachen Bremen, Stadt, Schulrektor Bremervörde, Brückenbau Hamburg, Bürger, Seepässe Grönland, Walfischfang Stade, Festungsbau Geversdorf, Kirche Neuhaus, Kirche Verden, Städte, Kombination
Protokolle, Regierung Bestallungen, Bremen-Verden Kreissachen, Bremen-Verden Forstsachen, Bremen-Verden Zehntsachen, Bremen-Verden Akzisesachen, Bremen-Verden Jurisdiktionssachen, Bremen-Verden Kriminalsachen, Bremen-Verden Wegesachen, Bremen-Verden Zollsachen, Bremen-Verden Postsachen, Bremen-Verden Kirchensachen, Bremen-Verden Kontributionssachen, Bremen-Verden Militärsachen, Bremen-Verden Deichsachen, Bremen-Verden Meiersachen, Bremen-Verden Münzsachen, Bremen-Verden Magazinsachen, Bremen-Verden Justizsachen, Bremen-Verden Wasserbausachen, Bremen-Verden Festungsbausachen, Bremen-Verden Schulsachen, Bremen-Verden Mühlensachen, Bremen-Verden Landbausachen, Bremen-Verden Krugsachen, Bremen-Verden Marktsachen, Bremen-Verden Klostersachen, Bremen-Verden Rossdienst, Bremen-Verden Injuriensachen, Bremen-Verden Strandsachen, Bremen-Verden Lehnsachen, Bremen-Verden Grenzsachen, Bremen-Verden Jagdsachen, Bremen-Verden Fischereisachen, Bremen-Verden Einquartierung, Bremen-Verden Ländereien, aus dem Schatz gezogene, Marschländer Marschländer, Ländereien, aus dem Schatz gezogene Gräfen, Schatzfreiheit Landstände, Bremen-Verden Hofgericht, Einführung Schulrektor, Bremen Brückenbau, Bremervörde Seepässe, Bürger, Hamburg Walfischfang, Grönland Ruderzoll, Stade Elbzoll, Verpfändung Festungsbau, Stade Kirchen, Geversdorf, Neuhaus Kammersachen, Bremen-Verden Justizkollegium, Streitigkeiten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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