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Immediatsprozess zwischen der Wetterauischen Reichsritterschaft und den reformierten Fürsten zu Nassau-Siegen vor dem Reichshofrat wegen des Mandats zur Entlassung des wegen Totschlags inhaftierten Freiherrn Ferdinand Maximilian von Weichs
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Immediatsprozess zwischen der Wetterauischen Reichsritterschaft und den reformierten Fürsten zu Nassau-Siegen vor dem Reichshofrat wegen des Mandats zur Entlassung des wegen Totschlags inhaftierten Freiherrn Ferdinand Maximilian von Weichs
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.2. Prozesse der Grafen und Fürsten zu Nassau-Siegen mit dem landsässigen Adel wegen der Reichsunmittelbarkeit
1667-1670
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Prozessunterlagen mit Beilagen (Suppliken, Exzeptionen, Remonstrationen, kaiserliche Mandate, Repliken, Petitionen, Protestationen, Deduktionen, Schlussrekurse); Interzession des Niederländisch-Westfälischen Kreises; Korrespondenzen mit Reichshofratsagenten sowie mit dem Direktorium des Niederländisch-Westfälischen Kreises, mit Kurfürsten und Fürsten; Protokollextrakte und Abschriften diverser Schreiben mit landsässigen Adligen des Amts Siegen aus den Jahren 1546-1594; Extrakt aus der Siegener Schatzungsrechnung des Jahres 1479; Berichte der Reichshofratsagenten zu Wien. Korrespondenten u.a.: Andreas Neumann (Wien), Moritz Heinrich Fürst zu Nassau-Hadamar, Achilles Uffenbach, Justus Streithovius, Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Peter Reimann, Heinrich Fürst zu Nassau-Dillenburg, Reichmann (Dillenburg), Kurfürst Karl Caspar von der Leyen (Trier), Conrad Oswald Garby, Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Kurfürst Maximilian Heinrich von Bayern (Köln), Achilles Uffenbach (Frankfurt), Johann Heeser (Sankt Goar), Leopold Wilhelm Markgraf von Baden, Notar Johann Philipp Eiershausen, Franz Martin Menßhengen, Geheimrat Sebastian Walrab (Siegen), Ferdinand Maximilian Freiherr von und zu Weichs.
615 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.