Konrad von Röddenau (Rudene), Schöffe zu Frankenberg, verkauft Äbtissin und Konvent des Klosters Georgenberg bei Frankenberg seinen Zehnten zu Bes...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 23, 268
Urk. 23, A II Georgenberg, Kloster
Urk. 23 Kloster Georgenberg - [ehemals: A II]
Kloster Georgenberg - [ehemals: A II] >> 1375-1399
1385 Mai 10
Ausf. Perg. S. 1) besch. anh. 26mm Dm. Dreieckssch. Marke (Kreuz). U: unles. 2) fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Uff unsers hernn ufffart obend a. d. 1385.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad von Röddenau (Rudene), Schöffe zu Frankenberg, verkauft Äbtissin und Konvent des Klosters Georgenberg bei Frankenberg seinen Zehnten zu Bestehe für 25 Schillinge Turnose Frankenberger Währung, wovon er schon 7 Schillinge erhalten hat. Bis Michaelis wird er die Zustimmung seiner Lehensherrn erwirken, andernfalls wird er die 7 Schillinge zurückzahlen, wogegen die dann vom Kloster aus dem Zehnten gezogenen Nutzungen gemäß den Feststellungen von je 2 Schiedsrichtern der Parteien aufzurechnen sind. Er setzt seinen Schwiegersohn Elbrecht Wyse als Bürgen. Stimmt der Lehensherr zu, erhält er vom Kloster noch 20 Schillinge.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Burman, Lotze von Hustene und Henne Belzune, Bürger zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller und Hermann von Battenberg, Schöffe zu Frankenberg, zugleich für den Bürgen.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 555.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad von Röddenau (Rudene), Schöffe zu Frankenberg, verkauft Äbtissin und Konvent des Klosters Georgenberg bei Frankenberg seinen Zehnten zu Bestehe für 25 Schillinge Turnose Frankenberger Währung, wovon er schon 7 Schillinge erhalten hat. Bis Michaelis wird er die Zustimmung seiner Lehensherrn erwirken, andernfalls wird er die 7 Schillinge zurückzahlen, wogegen die dann vom Kloster aus dem Zehnten gezogenen Nutzungen gemäß den Feststellungen von je 2 Schiedsrichtern der Parteien aufzurechnen sind. Er setzt seinen Schwiegersohn Elbrecht Wyse als Bürgen. Stimmt der Lehensherr zu, erhält er vom Kloster noch 20 Schillinge.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Burman, Lotze von Hustene und Henne Belzune, Bürger zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller und Hermann von Battenberg, Schöffe zu Frankenberg, zugleich für den Bürgen.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 555.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ