Materialsammlung zur Radikal-Sozialen-Freiheitspartei (RSF) in Norden
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NLA HA, Rep. 230, acc. 2017/900 Nr. 23
acc 2002/6
Rep. 230 Kleine Erwerbungen
Kleine Erwerbungen >> 18 ZEITGESCHICHTLICHE UNTERLAGEN >> 18.3 Nachkriegszeit (1945-1955)
1948-1952
Enthält: u.a. Artikel: Die Bundestagskandidaten sprechen zu den Wählern!, Nordwest-Zeitung, 06.08.1949; Vortragsankündigung der RSF, Ortsgruppe Norderney (Kopie); Wahlaufruf de RSF "An alle Frauen!", ohne Datum; Wahlvorschlag für die Kreisliste (ohne Datum, Kopie); Einladung zur Mitgliederversammlung am 22.07.1950; Wahlerghebnisse der einzelnen Wahllokale der Stadt Norden (ohne Datum); Artikel von Dirk Helms im Ostfriesischen Kurier vom 11.02.,1950 und Reaktionen darauf; Entwürfe von Artikeln von Dirk Helms, die nicht veröffentlicht wurden; diverse Handzettel mit Wahlwerbung der RSF; Broschüre: Sofortprogramm für die Neuordnung des Geld- und Finanzwesens und die Schaffung einer freien Wirtschaft in Deutschland und Programm für die Einführung eines sozialen Bodenrechts im neuen Deutschland, RSF Schriftenreihe Nr. 2, ohne Datum; verschiedene Einladungen zu Parteiveranstaltungen; Fotos u.a. vom Trauerzug bei der Beerdigung des Bürgermeisters von Norden Dr. Nordwall; 4 Wahlplakate (ohne Datum); Kopien von Fotos von Silivo Gesell und Broschüre: Silvio Gesell: Die Wunderinsel Brataria. Der verblüffte Sozialdemokrat (ohne Datum); zwei Artikel von Johann Haddinga im Ostfriesischen Kurier vom 21.01.1989 und vom 22.04.1989 aus der Serie "Ostfriesland - der Weg in die fünfziger Jahre" zum Thema RSF
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:29 MESZ