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Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen >> 3.1. Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
1735
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Klärung von Jurisdiktions- und Religionsdifferenzen bzw. der Ausübung des Religionsrechts; Erbrechtsstreit zwischen der Witwe des Fürsten Franz Hugo zu Nassau Siegen, Leopoldine Gräfin zu Hohenlohe-Bartenstein, und den Fürsten zu Nassau-Dillenburg vor dem Reichskammergericht; Berichte der Kaiserlichen Administrationsregierung des Fürstentums Nassau-Siegen an den Kaiser über diverse Vorkommnisse, Schatzungseintreibungen und Eingaben reformierter Untertanen; Beschwerden der Kaiserlichen Administrationsregierung des Fürstentums Nassau-Siegen vor dem Reichshofrat über die von den Deputierten zu Nassau-Dillenburg und Nassau-Diez gegen das katholische Haus des Fürstentums Siegen verübten friedensbrüchigen Handlungen; Rechtsstreitigkeiten wegen der angeblichen Schwangerschaft der verwitweten Fürstin Leopoldine zu Nassau-Siegen zu der damit zusammenhängenden Erbfolge und Erbansprüche, besonders des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen; Sukzessionsstreitigkeiten der fürstlichen Häuser zu Nassau-Dillenburg und Nassau-Diez wegen des Fürstentums Nassau-Siegen vor dem Reichshofrat. Korrespondenten u.a.: Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, Arnold Heinrich von Glandorff, Notar Friedrich Karl Trainer, Hombergk zu Vach (Siegen), Matthias Wilhelm Haan, Notar Maximilian Heinrich Spanknabe, Subdelegierter Johann Jacob Bauermeister, Notar Johann Ernst Hechler, Agent von Fabrice (Wien).
610 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.